Bund und Land zahlen das Vorhaben im Herzen der Stadt Borgentreich
„Platz der Kulturen“ nimmt Gestalt an

Borgentreich -

In Borgentreich soll ein zentraler Platz im Ortskern in den kommenden Monaten umgestaltet und erheblich aufgewertet werden. Damit werden an dieser Stelle Planungen aus dem IKEK-Verfahren umgesetzt. „Platz der Kulturen“ soll er heißen.

Freitag, 08.01.2021, 05:34 Uhr aktualisiert: 08.01.2021, 05:40 Uhr
Auf dem Bild sind (von links) Bürgermeister Nicolas Aisch, Elvira Tewes und Ortsvorsteher Werner Dürdoth zu sehen. Foto: Stadt Borgentreich

Das haben Bürgermeister Nicolas Aisch, Ortsvorsteher Werner Dürdoth und Elvira Tewes vom Bauamt mitgeteilt. Die Kosten übernehmen zu 100 Prozent Bund und Land.

Stadt kaufte Fläche 2012

In den kommenden Wochen wollen Bürgermeister Nicolas Aisch, Ortsvorsteher Werner Dürdoth und Elvira Tewes die weiteren Planungsschritte mit dem beauftragten Büro Beltz aus Warburg abstimmen. Für den Bürgermeister steht fest, dass die Arbeiten auf dem städtischen Gelände, das derzeit brach liegt, noch in diesem Jahr begonnen und auch abgeschlossen werden sollen.

Auf der etwa 290 Quadratmeter große Parzelle war im November 2011 ein baufälliges Haus abgerissen worden. 2012 kaufte die Stadt Borgentreich die freie Parzelle. Im Oktober 2017 diskutierte die IKEK-Gruppe erstmals über die weitere Nutzung, erinnert sich Ortsvorsteher Werner Dürdoth.

Nun soll der Platz für die Öffentlichkeit neu angelegt werden. Es soll dort Sitzgelegenheiten geben, Orgelpfeifen sollen als tragendes Symbol der Stadt in geeigneter Weise aufgenommen werden. Außerdem ist ein Wasserspiel geplant, gibt Bürgermeister Nicolas Aisch erste Details bekannt. „Teil der Planung ist auch ein Fußweg, der die Parkplätze im hinteren Teil der Sparkasse erschließen soll“, berichtet Werner Dürdoth.

Gesamtkosten: 148.300 Euro

Wie das alles konkret aussehen und realisiert werden soll, ist nun Gegenstand der weiteren Planungen. Die werden unter anderem im Ortschaftsbeirat und natürlich auch in anderen Gremien der Stadt diskutiert. Am Ende muss der Rat den Planungen noch zustimmen.

Für den neuen „Platz der Kulturen“ zwischen Kirche und Orgelmuseum (Marktstraße 10) war zunächst ein Antrag im Rahmen des Städtebauförderprogramms gestellt worden. „Dieser Antrag wurde positiv beschieden, weil die Lage im zentralen Bereich und in unmittelbarer Nähe zur Kirche und zum Orgelmuseum Handlungsnotwendigkeiten definieren, um den Kernbereich in seiner Attraktivität zu stärken und um neue Aufenthaltsmöglichkeiten zu schaffen“, heißt es in einer Pressemeldung.

Mit einem ersten Zuwendungsbescheid wurde bei Gesamtausgaben von 148.300 Euro bereits eine Landesförderung in Höhe von 89.000 Euro bewilligt. Im Juni hat das Land Nordrhein-Westfalen die vollständige Übernahme der kommunalen Eigenanteile in der Städtebauförderung festgelegt, die Summe, die Borgentreich hätte zahlen müssen, kommt jetzt ebenfalls aus anderen öffentlichen Kassen. Die Kosten für die Umgestaltung werden nun zu einem Drittel vom Bund und zu etwa zwei Dritteln vom Land getragen.

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