150 Mitglieder, Schützen und Gläubige beten wie seit 1924 an der Klus Eddessen
Corona kann Kyffhäuser nicht stoppen

Borgentreich (WB/auwi). Einer alten Tradition folgend finden sich die Kameraden der Borgentreich-Bühner Kyffhäuser schon seit 1924 an jedem ersten Sonntag im September zum Feldgottesdienst an der Klus Eddessen ein. In diesem Jahr konnte sie auch Corona nicht stoppen.

Dienstag, 08.09.2020, 03:02 Uhr aktualisiert: 08.09.2020, 03:10 Uhr
Pfarrer Werner Lütkefend zelebrierte die Gedenkmesse der Kyffhäuser-Kameradschaft Bühne an der Klus Eddessen. Foto: August Wilhelms

Werben um Nächstenliebe

Mitglieder der Kyffhäuser-Kameradschaft, der St.-Vitus-Schützenbruderschaft und der Feuerwehr Bühne sowie Abordnungen der befreundeten Kyffhäuser-Kameradschaften aus Borgholz, Brenkhausen und Haarbrück sowie weitere Gläubige aus Bühne und Umgebung waren zur Gedenkmesse für die Gefallenen der Kriege an diesen beschaulichen Ort gekommen. Dort an der Einsiedelei stand bis 1447 die Kirche des in der Soester Fehde zerstörten Dörfchens Eddessen.

Pfarrer Werner Lütkefend zelebrierte die heilige Messe an diesem pastoralen Ort. Er hatte die Worte Jesu „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ zur Grundlage seiner Predigt gemacht und warb in dieser um Nächstenliebe, Toleranz und Verständnis für einander.

Plätze für 150 Teilnehmer

Um möglichst vielen die Teilnahme zu ermöglichen, waren die Stühle an der Klus entsprechend den Corona-Vorgaben so gestellt, dass 150 Gläubige teilnehmen konnten, ein gemeinsames Singen aber nicht gestattet war. Umso mehr bedankte sich Pfarrer Lütkefend beim Musikverein Bühne für die musikalische Umrahmung der Messfeier. Zum Ausklang spielten sie, der Gefallenen gedenkend, „Ich hatt’ einen Kameraden“.

Nach der Messe stellte Gemeindereferent Matthias Hein, der auch Ansprechpartner für die Klus Eddessen ist, Marie Albers aus Hohenwepel vor. Sie möchte als FSJlerin ihr Freiwilliges Soziales Jahr dort verbringen.

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