Aula der Sekundarschule in Borgentreich bald wieder nutzbar
Boden wird ausgebessert

Borgentreich (WB/sis). Kostenneutral und schnell: So sieht die Lösung nach dem Wasserschaden in der Aula der Sekundarschule Borgentreich aus. Die Mitglieder des Rates haben sich dazu entschlossen, den auf 50 Quadratmetern  beschädigten Bodenbelag austauschen zu lassen. Die Kosten von 4000 Euro übernimmt die Provinzialversicherung.

Montag, 04.05.2020, 09:09 Uhr
Nach einem Wasserschaden ist die Aula der Sekundarschule in Teilen nicht nutzbar. Der Boden wird ausgebessert. Foto: Silvia Schonheim

Zwei andere Varianten zur Lösung des Problems wurden abgelehnt: die Erneuerung des kompletten Bodenbelags auf 300 Quadratmetern für  24.000 Euro und die Komplettsanierung der Aula für geschätzte 280.000 Euro.

Repräsentativer Raum wünschenswert

Schulleiterin Claudia Güthoff machte im Vorfeld der Sitzung vor Ort deutlich, dass sich die Schule einen zeitgemäßen, repräsentativen Raum wünschen würde: „Die Aula ist unser Vorzeigeraum bei öffentlichen Veranstaltungen –  etwa für Eltern.“ Für Weihnachtsfeiern und Lehrerkonferenzen würde die  Aula genauso genutzt wie für Klassenarbeiten oder größere Schulveranstaltungen.“ Die Schulleiterin gab aber auch zu, dass die Kosten für eine Komplettsanierung sehr hoch wären:  „Wir waren selbst platt, als wir die Kosten für eine Komplettsanierung der Aula aus den 60er-Jahren gehört haben.“

Schnelle Instandsetzen

CDU-Fraktionschef Alexander Otto sprach sich für die kleine Lösung aus: „Bevor wir  eine Komplettsanierung angehen, sollte ein Brandschutzkonzept für die Schule erarbeitet werden, damit wir keine Maßnahmen doppelt machen.“ Dann könne man abwarten und die Sanierung „in den nächsten oder übernächsten Haushalt aufnehmen, um eine große und schöne Lösung zu erzielen.“

Über das schnelle Instandsetzen  der Aula waren sich die Ratsfraktionen einig. Der Vorschlag, ein  Brandschutzkonzept für die Schule in Auftrag zu geben, löste allerdings Diskussionen aus. „Damit sollten wir warten“, meinte Hubertus Eikenberg (SPD). „Vielleicht haben wir in den nächsten Jahren wegen der Corona-Krise gar kein Geld für eine Sanierung. Dann haben wir aber ein Brandschutzkonzept, das dann wieder überholt ist“, gab er zu bedenken.

Mehrheitliches Votum des Rates

Am Ende stimmte der Rat mehrheitlich für das Austauschen des beschädigten Fußbodenbelags und die Erstellung eines Brandschutzkonzeptes. Sieben Ratsmitglieder hatten dafür plädiert, das Brandschutzkonzept  zurückzustellen und zunächst nur den PVC-Belag zu flicken.

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