Beim Adventsmarkt präsentiert sich viele Vereine und Aussteller der Orgelstadt „Klein, aber fein“

Borgentreich (WB/aho). Bei Temperaturen um Null Grad genossen die Besucher des 3. Adventsmarktes in Borgentreich die heißen Getränke und Speisen. Die Bogenstraße war zur Adventsmeile hergerichtet worden und der ehemalige Rewe-Markt beherbergt am ersten Advent die Stände der Vereine, Einrichtungen, Kirchen, Schulen und privater Aussteller.

Kakao mit und ohne Schuss sowie von den Messdienern gebackene Plätzchen boten die Landfrauen (von links) Maria Kösters, Maria Riepe, Barbara Conze-Hengst und Ursula Herbold-Rose an.
Kakao mit und ohne Schuss sowie von den Messdienern gebackene Plätzchen boten die Landfrauen (von links) Maria Kösters, Maria Riepe, Barbara Conze-Hengst und Ursula Herbold-Rose an. Foto: Astrid E. Hoffmann

„Klein, aber fein, so ist unser Motto“, sagte Ortsvorsteher Werner Dürdoth und freute sich über die zahlreichen Besucher. Viele hatten zuvor den von Pfarrer Werner Lütkefend zelebrierten Familiengottesdienst in der Pfarrkirche gegenüber der Bogenstraße besucht.

Stände im alten Rewe-Markt

„Wir haben den Adventsmarkt in die Bogenstraße verlegt, weil sich hier der alte Rewe-Markt befindet, der nun verkauft ist. Wir hatten damit die Gelegenheit, darin die kleinen und großen Stände aufzubauen. Damit konnten alle noch einmal einen Blick in das Sankt Rewe werfen“, berichtete Dürdoth. Zur Zeit der Kirchenrenovierung hatten im Markt die Gottesdienste stattgefunden. Damals wurden die Räume scherzhaft heilig gesprochen.

Von Donnerstag bis kurz vor dem Hochamt hatten alle fleißig beim Aufbau mit angepackt. Die Borgentreicher Vereine, die Grundschule, das Familienforum, das Seniorenzentrum, die ZUE, die Landfrauen, die beiden Kirchen und viele Privatleute waren mit Ständen vertreten.

Die Formationen „Kurios“, „Lunatic“ und „Feral“ der Tanzsportabteilung (TSA) zeigten auf der eingerichteten Schaubühne ihr Können. Zum Auftakt des Tages hatten die Kinder des Familienforums gesungen.

Auch der Kinderchor der katholischen Grundschule sang sich in die Herzen der Gäste. Den Spätnachmittag erfüllte der Musikverein Borgentreich mit der Chorgemeinschaft Arion mit adventlichen Weisen. Poetry-Slam mit Claas sprach noch einmal ein anderes Publikum an.

Erlös für Mehrgenerationenspielplatz

„Alle Beteiligten sind ehrenamtlich dabei, der Erlös ist diesmal für den Mehrgenerationenspielplatz am Seniorenheim gedacht“, berichtete Werner Dürdoth. Das Seniorenzentrum hatte eine Gulaschsuppe gekocht, die reißenden Absatz fand. Die Vereine nutzten den Tag, um sich vorzustellen, so war der Schützenverein mit einem Blasrohrstand vertreten. Dort durfte probiert werden, den Pfeil durchs Rohr auf die Zielscheibe zu pusten. Blasrohrschütze und Vereinsrechnungsprüfer Benjamin Arendes machte es gern vor. Vereinsvorsitzender Hansi Schumacher war als Schießaufsicht im Einsatz. Um die Duchenne-Stiftung zu unterstützen, hatte Celine Sophie Appelt aus Bühne viele Adventsartikel gebastelt.

Crêpes aus regionalen Zutaten

„Wir wollen die Krippen wieder in die Häuser bringen“, sagte der evangelische Pfarrer Kai-Uwe Schröter, der gemeinsam mit seiner Ehefrau Bettina viele Krippen aufgekauft hat und nun wieder verkaufte. 24 Bienenvölker hat Hobbyimker Thomas Haeger, an seinem Stand durfte erst probiert werden, bevor der leckere Honig in die Einkaufstasche wanderte. Geschickt im Zubereiten von Crêpes zeigten sich Joost und Simon, die die leckeren französischen Pfannkuchen aus regionalen Zutaten „Bio Fairtrade“ anboten. Überhaupt duftete und funkelte es an allen Ecken, drinnen wie draußen. Gemütlich beim Glühwein, Kakao und einem leckeren Kartoffelpuffer ließ es sich auch bei Nebel und Null Grad Celsius gut aushalten. Da waren sich die Marktbesucher einig.

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