Arbeiten an B 241 bei Borgentreich – Haase spricht mit Straßen.NRW
Die nächste Sperrung kommt

Borgentreich/Beverungen (WB). Die Fahrbahn der B 241 bei Borgentreich wird erneuert. Dafür soll die Straße halbseitig gesperrt werden. Christian Haase MdB bedauert, dass dadurch für den Verkehr im Kreis Höxter ein weiteres Nadelöhr entsteht.

Dienstag, 06.08.2019, 21:38 Uhr aktualisiert: 06.08.2019, 21:40 Uhr
An diesem Schild ist bald Schluss: Die Borgentreicher Zufahrt über die Kreisstraße 30 (Mühlenberg) wird künftig gesperrt. Die Fahrbahn der B 241 (im Hintergrund) soll von der Einmündung zur K 30 bis zur ­Brücke über den Maschbach erneuert werden. Foto: Daniel Lüns

Nach Angaben des Landesbetriebes Straßen.NRW soll die Fahrbahndecke der B 241 im Bereich der Umgehungsstraße zwischen der Einmündung der K 30 (Mühlenberg) und der Brücke über den Maschbach erneuert werden. Das soll in drei Bauabschnitten geschehen, die jeweils etwa 500 Meter lang sind. Insgesamt wird auf 1,5 Kilometer Länge gebaut. Die Arbeiten sollen am Mittwoch, 14. August, beginnen und in der 43. bzw. 44. Kalenderwoche, also Ende Oktober, abgeschlossen sein.

Baustelle »wandert« nach Norden

Los geht es an der Einmündung zur K 30. Dort soll erst an der nördlichen Fahrbahn (Fahrtrichtung Borgentreich-Lütgeneder) gearbeitet werden. Dafür wird die Verbindung zur Kreisstraße komplett gesperrt. Danach geht es an die südliche Fahrbahnseite (Fahrtrichtung Borgentreich-Borgholz) der Bundesstraße. In dieser Phase können Autofahrer von der B 241 wieder auf die K 30 in Richtung Borgen­treich abfahren – die Auffahrt auf die B 241 jedoch bleibt gesperrt.

Anschließend soll die Baustelle weiter nach Norden »wandern«. Abschnittsweise soll dann wieder erst an der nördlichen und dann an der südlichen Fahrbahn gearbeitet werden. Während der gesamten Bauzeit werden Baustellenampeln den Verkehr regeln. Eine Umleitung soll über Lütgeneder (K 21) und Dinkelburg (K 30) ausgeschildert werden. Die Strecke nach Muddenhagen soll über Bühne umgeleitet werden.

Arbeiten an B 241 und B 83

Wegen der Baustellensituation im Kreis Höxter traf sich Christian Haase MdB gestern Morgen mit Verantwortlichen des Landesbetriebes Straßen.NRW. Haase kritisiert, dass durch die Arbeiten an der B 241 prompt der nächste Weg nach Beverungen angegangen wird. Wie berichtet macht dort die B 83 seit Längerem Probleme.

Dort waren Mitte Mai im Bereich Blankenau Schadstellen saniert worden. Durch hohe Temperaturen weichte das Obermaterial jedoch derart auf, dass es sich beim Befahren vom Untergrund hätte lösen können. Die Straße wurde gesperrt. Sie soll in diesem Jahr nicht mehr repariert werden. Stattdessen wurden die oberen Schichten abgefräst und Fahrbahnmarkierungen aufgetragen.

»Man hätte das entzerren können.«

Dass die Beeinträchtigungen vor Ort so lange andauern, dafür zeigt Haase nach dem Gespräch mit Straßen.NRW Verständnis: Aus Gründen des Arbeitsschutzes seien die Maßnahmen nur bei einer Vollsperrung möglich. Und die könne es erst geben, wenn die neue Weserbrücke bei Beverungen fertig sei. So werde eine Umleitungsstrecke geschaffen. Die Brücke wird aber voraussichtlich erst im Jahr 2020 fertiggestellt.

»Trotzdem hätte man das Ganze entzerren können, indem man erst die B 83 und danach die B 241 gemacht hätte«, sagt der Bundestagsabgeordnete – auch mit Blick auf die vielen anderen Baustellen in der Region, etwa an der B 64 und an den Bahntrassen. Haase: »Wer viel unterwegs ist, der ärgert sich schon. Man kommt im Kreis Höxter zurzeit mehr zum Stehen als zum Fahren. Auch Touristen machen wir es damit sehr schwer.«

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