Abschiedsfeier für Großeneders Ortsvorsteher Hubertus Nolte
»Er hatte immer Zeit für die Bürger«

Borgentreich (WB). Mit einer feierlichen Verabschiedung hat sich der CDU-Ortsverband Großeneder bei Hubertus Nolte für sein langjähriges Engagement bedankt. Er war 25 Jahre lang Mitglied im Borgen­treicher Stadtrat und 22 Jahre Ortsvorsteher in Großeneder.

Dienstag, 05.02.2019, 11:00 Uhr
Viel Lob gab es bei der Verabschiedung von Hubertus Nolte (vorne, Zweiter von rechts) von (hinten von links): Bürgermeister Rainer Rauch, Burkard Hördemann (Beisitzer CDU-Ortsverband), David Nolte, Rainer Michels (Beisitzer CDU-Ortsverband Großeneder), Frank Peine (Schriftführer CDU-Ortsverband), Markus Kröger (Beisitzer CDU-Ortsverband, Ansgar Henke (Zweiter Vorsitzender CDU-Ortsverband) und (vorne von links) Maria Hördemann (Vorsitzende CDU-Ortsverband), Elena Nolte und Ulrike Nolte. Foto: Charlotte Fricke

Maria Hördemann, Vorsitzende des CDU-Ortsverbands, sprach Nolte großen Dank aus. »Hubertus Nolte war ein sehr vertrauensvoller Ortsvorsteher, und er sah es stets als seine Verpflichtung, die Verantwortung für das Dorf mit vollem Einsatz zu tragen. Er ist ein Vorbild in vielerlei Hinsicht. Man konnte mit ihm alles besprechen, und was besprochen wurde, hatte auch Gültigkeit«, lobte Hördemann.

Neuer Wanderweg zwischen Großeneder und Lütgeneder

Als wichtigen Verdienst hob sie den Bau des neuen Wanderweges zwischen Großeneder und Lütgeneder an der renaturierten Eder hervor, für den sich der Ortsvorsteher stark eingesetzt hatte.

»Er hatte immer Zeit für die Anliegen der Bürger und auch seine Kenntnisse als landwirtschaftlicher Steuerfachangestellter konnte er in seinem Amt gut einbringen«, befand Maria Hördemann.

Sie erwies ihm ihre Hochachtung für sein Engagement und überreichte Nolte Blumen und einen Korb mit Produkten aus Großen­eder als Geschenk des CDU-Ortsverbands.

Maria Hördemann soll Ortsvorsteherin werden

Die CDU-Mitgliederversammlung hat Maria Hördemann in der vergangenen Woche als neue Ortsvorsteherin gewählt. Der Vorschlag geht nun an den Rat der Stadt Borgentreich, der die Wahl noch bestätigen muss.

Borgentreichs Bürgermeister Rainer Rauch lobte den langjährigen Ortsvorsteher für seine oftmals interessante politische Taktik.

Bürgermeister Rauch dankt für Engagement

Nolte war seit 1989 Mitglied im Stadtrat sowie von 1992 bis 1994 und von 1998 bis heute Ortsvorsteher von Großeneder. »Er war auch in zahlreichen Ausschüssen tätig, darunter der Haupt- und Finanzausschuss, der Ausschuss für Jugend und Soziales und der Ausschuss für Fremdenverkehr und Wirtschaftsförderung«, erinnerte Rauch. »Von 2009 bis 2014 war er Vorsitzender der Mehrheitsfraktion im Stadtrat. Die Ratsarbeit hat er entscheidend geprägt.«

Nolte habe für kleine und große Angelegenheiten Verantwortung übernommen. Sachverstand, Unparteilichkeit, Fachwissen und Verlässlichkeit seien Eigenschaften, die auf ihn zutreffen.

Rauch schilderte auch einige Ereignisse im Großenederer Dorfleben, die Hubertus Nolte entscheidend mitgetragen hatte. »Dazu zählen unter anderem die Erweiterung des Kindergartens, die Gründung des Hallenbetreibervereins und die Schließung der Grundschule«, so der Bürgermeister.

Er dankte Hubertus Nolte und auch seiner Frau Ulrike Nolte für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Der Borgentreicher Rat hatte Nolte schon in kleiner Runde verabschiedet.

Hubertus Nolte nimmt wehmütig Abschied

Nolte selbst erklärte, dass er wegen des Abschieds wehmütig sei: »Wenn das Amt vernünftig weitergeführt wird, kann ich damit aber umgehen.«

Er dankte Rainer Rauch für die positiven Eigenschaften, die er ihm zugeschrieben hatte und betonte, dass er all dies nur mit der Unterstützung anderer habe erreichen können.

»Die Arbeit als Ortsvorsteher war immer eine Bereicherung für mich, auch weil ich dadurch so viele Menschen kennen lernen konnte. Ich danke auch allen Vorstandsmitgliedern und allen, die unser Dorf attraktiv halten wollen«, sagte Hubertus Nolte und schloss seine Rede mit einer Bitte an die Anwesenden: »Wenn es um die Belange unseres Dorfes geht, lasst niemals nach!«

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