Pflanzenflohmarkt am Steinernen Haus in Borgentreich wieder gut besucht Gartenraritäten und Expertentipps

Borgentreich (ski). Tomatenfreunde kamen beim Pflanzenflohmarkt am Steinernen Haus in Borgen­treich besonders auf ihre Kosten: Riesengroß und vielfältig war das Angebot an Tomatenpflanzen, die Hobbygärtner an ihren Ständen anboten. Gefragt waren besonders alte Sorten, die geschmacksstarke Früchte tragen. Wer etwas für seinen Nutzgarten suchte, fand auch Zucchini-, Kürbis- und sogar Chilipflanzen.

Am Stand von Manfred Böker (rechts) aus Dalhausen gab es Pflanzenraritäten zu ergattern.
Am Stand von Manfred Böker (rechts) aus Dalhausen gab es Pflanzenraritäten zu ergattern. Foto: Ulrich Schlottmann

Bei Stauden und Gräsern gab es so manche Raritäten zu entdecken. Angeboten wurde von den Hobbygärtnern alles, was sich im Garten zu stark vermehrt hatte oder geteilt werden konnte.

Besonders groß war in diesem Jahr das Angebot an originellen Dekorationsartikeln. Hubert Blaschkes bevorzugtes Material ist das Holz. Aus Baumscheiben, Ästen oder Wurzeln fertigt er schöne Dinge für den Garten und das Haus an. »Wenn ich im Wald auf einen umgestürzten hohlen Baum stoße, überlege ich schon, was daraus entstehen könnte«, sagt der Amelunxener. Seine Figuren und Plastiken kombiniert er gern mit anderen Naturmaterialien, aber auch mit so profanen Gegenständen wie Centstücken.

Laurentiusschule bot schöne Gartendeko an

Erstmals war die Laurentiusschule in diesem Jahr beim Pflanzenflohmarkt vertreten. Im schönen Ambiente des Gartens am Steinernen Haus bot die Berufspraxisstufe »Tonarbeiten« Gartendeko an. Die Keramikarbeiten, teilweise kombiniert mit Holz und Stahl, fanden reißenden Absatz, so dass die Lehrerinnen Annette Ernst, Ingrid Schwarz und Silvia Schlieker sowie ihre Schüler zum Schluss nur noch wenig wieder mit nach Hause nehmen mussten. »Das Schönste war aber, dass wir hier mit den Leuten ins Gespräch gekommen sind«, zog Silvia Schlieker ein positives Fazit.

Für das leibliche Wohl sorgte das Team der Landschaftsstation und der Bürgerinitiative Lebenswertes Bördeland und Diemeltal mit einem Kuchenstand. Aber auch die Hobbygärtner boten Köstlichkeiten aus eigener Erzeugung an: Marmeladen, Gelees und Säfte.

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