Zimmer in der Bergstraße in Muddenhagen geht in Flammen auf – Haus ist unbewohnbar 64-Jähriger verletzt sich bei Brand schwer

Borgentreich (WB/dal). Bei einem Brand in Borgentreich-Muddenhagen ist am Freitagmorgen ein 64 Jahre alter Mann schwer verletzt worden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. In einem Wohnhaus an der Bergstraße war in einem Zimmer ein Feuer ausgebrochen. Daraufhin wurde um 10.14 Uhr die Feuerwehr alarmiert.

Bei dem Zimmerbrand ist eine Person schwer verletzt worden. Zwei Pferde, die in einem angrenzenden Stall untergebracht sind, blieben unverletzt.
Bei dem Zimmerbrand ist eine Person schwer verletzt worden. Zwei Pferde, die in einem angrenzenden Stall untergebracht sind, blieben unverletzt. Foto: Daniel Lüns

Laut Einsatzleiter Elmar Nolte, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Borgentreich, schlugen die Flammen den ankommenden Feuerwehrleuten bereits aus einem Fenster und der Haustür entgegen.

Zudem hatte sich im ganzen Wohnhaus starker Rauch ausgebreitet. 30 Einsatzkräfte aus Borgentreich, Manrode, Borgholz, Bühne und Muddenhagen kämpften gegen die Flammen an.

Vor den Flammen gerettet

»Uns war eine unklare Rauchentwicklung gemeldet worden. Zudem sollte eine Person im Garten auf dem Boden liegen«, schilderte Nolte die Ausgangslage. Erst vor Ort entpuppte sich die Rauchentwicklung dann als Brand. Im Garten habe die Wehr niemanden angetroffen, wohl aber bei einem Nachbarn.

Der 64-jährige Bewohner habe sich vor den Flammen retten können. Er sei durch Anwohner betreut worden. Da unklar gewesen sei, ob sich weitere Menschen in Gefahr befinden, durchsuchten Feuerwehrleute unter Atemschutz das Haus.

Kriminalpolizei ermittelt

»Wir haben zudem die Flammen gelöscht und die Person betreut«, sagte Elmar Nolte. Anschließend suchten die Einsatzkräfte das Haus nach Glutnestern ab. Polizeibeamte waren in Muddenhagen ebenfalls im Einsatz.

Mitarbeiter der Kriminalpolizei waren vor Ort ebenfalls im Einsatz. Nach bisherigen Ermittlungen könnte ein technischer Defekt den Brand ausgelöst haben.

Pferde bleiben unverletzt

An das Wohnhaus grenzt ein Stall an, in dem zwei Pferde untergebracht sind. Der Stall war von dem Feuer nicht betroffen, die Tiere kamen nicht zu schaden.

Die winterlichen Wetterverhältnisse machten den Feuerwehrleuten zu schaffen. »Wir haben für die Anfahrt deutlich länger gebraucht«, erklärte Nolte.

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