Referenten des Zweckverbandes Diemel-Egge-Weser berichten über Rassismus sowie über die Corona-Folgen
Hochkarätige Online-Vorträge bei der VHS

Warburg -

Die Reihe „vhs.wissen live“ wird auch im Frühjahrssemester des VHS-Zweckverbandes Diemel-Egge-Weser“ fortgesetzt und erfährt immer größeren Zuspruch. Diese Veranstaltungsreihe bieten digital ein hochkarätiges Vortragsprogramm mit anschließender Diskussion von Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft. Bereits im laufenden Februar sind einige Online-Vorträge angesetzt.

Sonntag, 07.02.2021, 19:59 Uhr
Rassismus in den USA, vor allem der von der „Black-live-matters“-Bewegung kritisierte Rassismus gegen Schwarze, wird bei der VHS in einem Online-Vortrag thematisiert. Im Februar sind eine ganze Reihe spannender Expertengespräche geplant. Foto: dpa

„Was ist Wissenschaft?“ mit Prof. Dr. Klaus Mainzer findet Dienstag, 9. Februar, von 19.30 Uhr an statt. In Corona-Zeiten sind viele Menschen von Fake-News und Verschwörungstheorien irritiert. Wer, wenn nicht Wissenschaft, soll uns im Zeitalter von Pandemien und Umweltkrisen Orientierung geben? Aber auch die Sicherung unsere Lebensgrundlagen ist ohne Wissenschaft und Technik nicht mehr möglich. Was kann aber Wissenschaft und was kann sie nicht? Mit welchen Methoden arbeitet sie? Was sind die Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis? Diese Fragen berühren philosophische Grundlagen von Wissenschaft und Technik, bestimmen aber auch politische Entscheidungen über die Zukunft der Menschheit. Referent Prof. Dr. Mainzer war an den Universitäten München, Augsburg und Konstanz tätig.

„Syria, Libia and beyond – Militärische Intervention und Völkerrecht“ mit PD Dr. jur. Paulina Starski steht am Donnerstag, 11. Februar, um 19.30 Uhr auf dem Online-Programm.

Das Völkerrecht verbietet es Staaten, in ihren Beziehungen Gewalt auszuüben – dies allerdings nicht ausnahmslos: Staaten dürfen sich gegen bewaffnete Angriffe verteidigen, sie dürfen militärischen Interventionen externer Akteure zustimmen und der UN-Sicherheitsrat verfügt über die Kompetenz, militärisches Eingreifen zu autorisieren. Vor dem Hintergrund dieser Regeln des Friedenssicherungsrechts und der Interventionen in Libyen und Syrien wird sich der Vortrag folgenden Fragen zuwenden: Unter welchen Umständen erlaubt das Völkerrecht militärische Interventionen externer Akteure? Unter welchen Voraussetzungen sollte es diese erlauben? Wann sind Interventionen ein Gebot, wann eine Gefahr?

PD Dr. iur. Paulina Starski ist seit 2014 Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht und seit 2020 Professurvertreterin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

„Rassismus in den USA“ macht Prof. Michael Hochgeschwender am Montag, 22. Februar, von 19.30 Uhr zum Thema. Der Rassismus in seinen vielfältigsten Formen, einmal gegenüber Schwarzen, zum anderen aber auch gegenüber Juden, Iren oder Asiaten, zählt gemeinhin als die Ursprungssünde der Demokratie in den Vereinigten Staaten. Der Vortrag wird die historischen Wurzeln dieses komplexen Phänomens ausleuchten, sich aber darüber hinaus der Frage stellen, was systemischer Rassismus in der Gegenwart der USA trotz aller Erfolge der Bürgerrechtsbewegungen konkret bedeutet.

Michael Hochgeschwender ist Professor an der LMU München. Er ist einer der besten Kenner der US-amerikanischen Geschichte und Autor zahlreicher Bücher.

„Geschlossene Bühnen, leere Theater: Was bleibt von der Kultur nach Corona?“ haben Alexander Gorkow und Laura Hertreiter zum Thema und referieren darüber am Dienstag, 23. Februar, um 19.30 Uhr.

Die Kultur ist einer der großen Verlierer der Pandemie. Konzerte, Kabarett, Lesungen, Theater – vieles musste abgesagt werden oder fand nur mit ganz wenigen Besuchern statt. Musiker, Schauspieler und viele andere Künstler bangen um ihre Existenz. Die grundsätzliche Frage lautet: Wie geht die Gesellschaft in der Krise mit der Kultur um. Die große Sorge lautet, dass in der Pandemie ein Gutteil der kulturellen Substanz verloren geht. Die Referenten sind Journalisten der Süddeutschen Zeitung.

Fortgesetzt wird die Reihe im März. Ausführliche Informationen zu den Vorträgen und die weiteren Online-Veranstaltungen finden Interessierte auf der Homepage der VHS und dort auf der Startseite unter dem Reiter „Kurse“. An dieser Stelle können die Veranstaltungen auch direkt gebucht werden.

Eine Anmeldung über die Homepage zu diesen Online-Vorträgen ist notwendig. Die Zugangsdaten werden den Interessenten kurz vor dem jeweiligen Vortragstermin mitgeteilt.

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