Fotograf Nic berichtet in Beverungen von „Lost Places“ wie Tschernobyl
Vergessene Orte leben wieder auf

Beverungen (WB). „Lost Places“ sind nicht verlorene, sondern vielmehr vergessene Orte. Die über viele Jahre der Witterung ausgesetzten Gebäude oder Anlagen wurden von den Menschen zurückgelassen und verfallen langsam. Häufig fehlt es an Geldern für die Instandhaltung und Restaurierung oder es mangelt an Interesse, diese Objekte zu erhalten.

Mittwoch, 04.03.2020, 05:31 Uhr aktualisiert: 04.03.2020, 06:01 Uhr
Das Riesenrad steht für viele symbolisch für die radioaktive Sperrzone von Tschernobyl. Foto: Nic von „Die verlassenen Orte“

Die schaurig, schönen Orte ziehen immer mehr Fotografen (Urban Explorer) an. Von dort bringen sie beeindruckende Fotos und spannende Geschichten mit. Man spürt, wie es einst gewesen war, als dort noch Leben herrschte. Nic von „Die verlassenen Orte“ ist Deutschlands erfolgreichster Lost-Places-Fotograf. Er ist Erkunder, Entdecker, Abenteurer und Fotograf – und berichtet jetzt in Beverungen.

Mit fast 150.000 Followern bei Facebook ist seine Fangemeinde riesig. Am Dienstag, 10. März, kommt er nach Beverungen. Sein Vortrag beginnt um 18.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses. Er gibt Tipps zum Finden, Besuchen und Fotografieren von verlassenen Orten. Interessierte Zuhörer können sich auf spannende Geschichten und Fotos zu seinen Touren freuen. Unter anderem berichtet er auch von seiner eindrucksvollen Reise in die radioaktive Sperrzone von Tschernobyl.

Eine Voranmeldung ist aus organisatorischen Gründen erforderlich.

Anmeldungen können über die Homepage, schriftlich, telefonisch (05273/392125), per E-Mail (vhs@beverungen.de) oder persönlich im Büro der VHS in der Weserstraße 16 getätigt werden.

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