Karl-Josef Decker aus Dalhausen feiert am 1. März seinen 90. Geburtstag „Eine runde Sache“

Dalhausen(WB). Karl-Josef Decker hat allen Grund zum Feiern: Der langjährige Geschäftsführer der Möbelwerke A. Decker GmbH in Borgentreich-Borgholz und Gründer der Reposa Polstermöbelwerke GmbH in Borgentreich-Natzungen feiert am Sonntag, 1. März seinen 90. Geburtstag.

Karl-Josef Decker und sein Sohn Andreas vor dem Bildnis des Firmengründers August Decker.
Karl-Josef Decker und sein Sohn Andreas vor dem Bildnis des Firmengründers August Decker.

Als 18-Jähriger stieg Decker 1948 in den väterlichen Korbmacherbetrieb in Dalhausen ein, den seit dem Tod seines Vaters August vier Jahre lang seine Mutter Maria und seine Schwester Ute geführt hatten. Mit 22 Jahren übernahm er die alleinige Leitung der Firma und erweiterte wenig später das Sortiment, das aus Korbmöbeln und Korbwaren bestand, um Kleinmöbel.

Mitte der 1980er Jahre beschloss er dann die Umstellung der Produktion überwiegend auf Massivholzmöbel, die handwerklich in Kleinstserien gefertigt werden. Es waren souveräne Entscheidungen wie diese, die sich als weitsichtig und richtig erwiesen. So konnte er mithilfe von engagierten Mitarbeitern den ortstreuen Familienbetrieb zur Decker-Unternehmensgruppe ausbauen, die heute über die Landesgrenzen hinweg bekannt ist.

In zwei Produktionsstätten in der Region werden mittlerweile unter der Leitung seines Sohnes Andreas Decker hochwertige Massivholzmöbel für die Bereiche Wohnen, Speisen, Schlafen sowie für Wohnküchen und auch funktionelle Polstermöbel gefertigt.

Mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Aber nicht nur die Möbelwerke, sondern auch sein Heimatdorf profitieren von Karl-Josef Deckers Engagement. Er setzt sich für das soziale und kulturelle Leben im Korbmacherdorf Dalhausen und für dessen Vereine ein und unterstützt regionale und gemeinnützige Organisationen und Projekte.

Insbesondere das Korbmachermuseum liegt ihm und seiner Frau Margret sehr am Herzen, schließlich erinnert es an die Anfänge der Firma Decker. Mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande wurde dem Jubilar 1983 eine großartige Würdigung für sein berufliches und kommunalpolitisches Wirken zuteil.

Der Firmengründer kann heute auf ein bedeutendes Lebenswerk zurückblicken. Tag für Tag, und das seit 72 Jahren, findet man Karl-Josef Decker noch heute an seinem Schreibtisch im Stammwerk in Dalhausen. Den entsprechenden Rückhalt gab und gibt ihm seine Familie, vor allem seine acht Enkelkinder.

Der Jubilar wünscht sich an seinem Ehrentag Unterstützung für soziale Projekte in seiner Heimat, denn, so Karl-Josef Decker: „In die ländliche Region zu investieren heißt, in die Zukunft investieren.“

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