Carnevalsverein Weserbrücke feiert große Prunksitzung
Jecken bringen Stadthalle zum Beben

Beverungen (WB). Carneval ist farbenfroh - seit 44 Jahren ist das so: mit diesem Motto startete der Carnevalsverein Weserbrücke am vergangenen Samstag zur großen Prunksitzung richtig durch. Und bunt, überschäumend und fröhlich ging es dann auch zu, als die Narren und Jecken aus Beverungen und Lauenförde mit ihren Gästen die Stadthalle zum Beben brachten.

Montag, 10.02.2020, 01:25 Uhr aktualisiert: 10.02.2020, 05:02 Uhr
Ausgelassen: Prinzenpaar Prinz Marcus „der expertelle Nette“ (Dietrich) und Prinzessin Serena „die schnittige Brünette“ (Dierkes). Foto: Iris Spieker-Siebrecht

Mehr als 600 Gäste erfüllten das Motto mit Leben. Quietschbunte Clowns saßen neben gefährlichen Piraten oder geheimnisvollen Vampiren; Pippi Langstrumpf, Elfen und Schmetterlinge wetteiferten mit Einhörnern und Paradiesvögeln um das farbenfroheste Kostüm. Dazwischen leuchteten die prächtigen Uniformen der Gastvereine in fast allen Farben des Regenbogens.

Volk bejubelt Regenten

Das Prinzenpaar Prinz Marcus der expertelle Nette (Dietrich) und Prinzessin Serena die schnittige Brünette (Dierkes) sowie das Kinderpaar Prinz Jonas der Rasante (Schaperdot) und Prinzessin Jana die Elegante (Koch) zogen gemeinsam mit dem Elferrat durch die jubelnden Reihen und begrüßten die Gäste. „Für alle hier in Kostüm oder Tracht haben wir etwas mitgebracht. Ein buntes Programm soll uns den Abend versüßen, womit wir auch die Künstler begrüßen“, eröffneten sie das Programm mit ihrer Regierungserklärung. Den Anfang machte das Tanzpaar der Garde, und natürlich begeisterte auch die Prinzengarde und die Juniorengarde des CVWB das Publikum mit ihren akrobatischen Darbietungen, nicht nur beim Gardetanz, sondern auch mit ihren Showtänzen in fantasievollen Kostümen.

Beverungen feiert Prinzenpaar

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Foto: Iris Spieker-Siebrecht
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Aber auch mehrere Gastvereine hatten Tanzgruppen mitgebracht, wie zum Beispiel die Rotkäppchen aus Fürstenberg, die mit rockiger Musik die Stimmung anheizten oder das Männerballett aus Borgentreich, dass mit unnachahmlicher Grazie die Waden schwang. Natürlich dürfen auch die bissigen und humorvollen Wortakrobaten in der Bütt nicht fehlen, und den Anfang machten hier die zwei Bürgermeister von Beverungen und Lauenförde, Hubertus Grimm und Werner Tyrasa. Das neue „Dreamteam der politischen Satire“ stand zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne – mit einem breiten blauen „Weserband“ zwischen sich. Und natürlich war die neue Brücke, die die zwei Orte bald endlich wieder verbindet, Thema Nummer eins. Und wenn die beiden sich, wie verabredet, beim Rathaussturm gegenseitig unterstützen -wer weiß, was die Narren dann am Rosenmontag erwartet?

Talentierte Büttenrednerin

Mit Franzi Evens nahm eine junge, talentierte Büttenrednerin aus Würgassen das Mikrofon an sich, die mit Dating- und Miederunterwäsche-Problemen das Zwerchfell reizte. Und auch Nicole und Heike Spatz ernteten für ihre Lebensweisheiten kräftigen Applaus. Als „Erna“ die Bühne betrat, bewegte sich die Stimmung auf einen Höhepunkt zu: Wer kann schon einer sehr maskulinen „Dame“ im zu engen Wollkostüm widerstehen? Noch dazu verstand Richard Kroger alias Erna es meisterhaft, das Publikum zum Mitsingen, schunkeln und klatschen zu animieren. Karnevalsklassiker, derbe Witze und Männer in Damenkleidung sind einfach ein Stimmungsgarant. Richtig heiß wurde es noch einmal, als „Erna“ sich in „Marilyn“ verwandelte und die berühmte Luftschachtszene nachstellte.

Ehrungen

Beim 44. Jubiläumsfest durften natürlich auch Jubilare nicht fehlen. Nachdem Sitzungspräsident Philipp Dierkes schon in seiner Begrüßung auf die langjährige Tradition verwies und die einzelnen Gruppen des CVWBs ihren Gründungs- oder Geburtsjahren entsprechend mit Musik aus eben dieser Zeit auf die Bühne holte, wurden nun auch die Prinzenpaare mit elf, 22 und 33 Jahren Jubiläum geehrt. Als „dienstältesten Jubilar“ konnte Driehorst Karl Heistermann begrüßen, er war vor 44 Jahren der erste Karnevalsprinz des CVWB. Viel Musik und Tanz rundeten das Programm in der zweiten Hälfte ab, und die Carnevalistinnen und Jecken, Narren und Närrinnen von beiden Seiten der Weser feierten bis in die Morgenröte, und wie der Sitzungspräsident so treffend bemerkte: „Auch blau ist eine Farbe!“

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