„Lebensbrücke“ soll feste Gruppe werden – Anmeldungen erbeten Trauertreff mit neuem Konzept

Beverungen (WB). Im April 2017 öffnete der Trauertreff im evangelischen Gemeindezentrum in Beverungen zum ersten Mal seine Tür für Menschen die einen Verlust betrauern. Der Name „Lebensbrücke“ sollte Programm sein: ein Ort, an dem Menschen in Trauer in geschütztem Rahmen und einer angenehmen Atmosphäre miteinander Zeit verbringen. Reden, zuhören, schweigen, lachen und weinen, all dies hat hier seinen Platz und ist geschützt.

Arbeiten ehrenamtlich (von links): Isabelle Rode, Dorothea Harten, Jutta Roth von Ah und Silvia Drüke.
Arbeiten ehrenamtlich (von links): Isabelle Rode, Dorothea Harten, Jutta Roth von Ah und Silvia Drüke. Foto: privat

"Lebensbrücke“ war als offener Treff gestaltet. Einmal im Monat, jeden vierten Mittwoch, konnte jeder ohne Anmeldung kommen. Die Nachmittage waren mit ihren vorbereiteten Themen in sich geschlossen. „Zwei Jahre wurde dieses Angebot gut angenommen. Seit Mitte letzten Jahres fehlte die Nachfrage“, sagt Silvia Drüke. „Da wir ehrenamtlich, aber professionell arbeiten, ist es für uns zertifizierte Trauerbegleiterinnen unbefriedigend, ein Angebot auszuarbeiten und vorzuhalten, das zur Zeit nicht angenommen wird“, sagt sie weiter und kündigt an, das Konzept zu ändern.

Statt einen Abend im Monat ohne Anmeldung, wird es ab Mittwoch, 26. Februar, ein Trauerseminar mit verbindlicher Anmeldung für maximal acht Personen geben. Diese feste Gruppe trifft sich sechsmal in Folge jeweils am zweiten und vierten Mittwoch von 16 bis 17.30 Uhr. Die Abende bauen aufeinander auf und enden mit einem abschließenden Ritual.

Wertvoller Austausch

Das Ziel dieses Seminars ist es, der Trauer und dem Verlust einen Platz im Leben zu geben, der angemessen ist. „Dieser Austausch mit Menschen in ähnlicher Situation ist wertvoll und kann den Weg zurück in den Alltag ohne den Verstorbenen erleichtern“, berichten die Organisatorinnen. Das Seminar wird im evangelischen Gemeindezentrum in Beverungen stattfinden. Die Teilnahme steht allen offen. Für die Abende wird ein Kostenbeitrag von jeweils 3,50 Euro erhoben. Informationen und Anmeldungen beim Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst im Kreis Höxter, Telefon 05272/6071730, Email: hospizdienst@khwe.de.

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