Verwaltung informiert in Würgassen
Parken auf dem Gehweg bleibt verboten

Beverungen (WB). Das Parken von Autos auf den Gehwegen entlang der Ortsdurchfahrt Würrigser Straße in Würgassen bleibt auch in Zukunft verboten. Das hat Marion Becker-Beier von der Stadtverwaltung Beverungen in der jüngsten Sitzung des Bezirksausschusses Würgassen mitgeteilt. Zahlreiche Anwohner, die an der Sitzung als Zuhörer teilnahmen, zeigten sich enttäuscht.

Samstag, 05.10.2019, 15:56 Uhr aktualisiert: 05.10.2019, 15:58 Uhr
Symbolbild. Foto: dpa

Bei der Überwachung des ruhenden Verkehrs durch den Außendienst der Stadtverwaltung im vergangenen Frühjahr seien mehrere Anwohner der Würrigser Straße kostenpflichtig verwarnt worden, weil sie ihre Kraftfahrzeuge ganz oder zum Teil auf dem Gehweg abgestellt hatten. »Vorausgegangen sind Informationen an alle Anwohner dieser Straße, dass das Parken auf dem Gehweg nicht erlaubt ist und mit Kontrollen gerechnet werden müsse«, sagte Marion Becker-Beier. In mehreren, teils sehr emotional geführten Gesprächen hätten die mit einem oder mehreren Verwarnungen belasteten Anwohner ihre Situation ebenso deutlich gemacht, wie Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Eltern schulpflichtiger Kinder, die das Freihalten der Gehwege eingefordert hätten.

Mehrere kostenpflichtige Verwarnungen

»Gemäß den Verwaltungsvorschriften zur Straßenverkehrsordnung darf das Parken auf Gehwegen nur zugelassen werden, wenn genügend Platz für den ungehinderten Verkehr von Fußgängern gegebenenfalls mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrern auch im Begegnungsverkehr bleibt«, so die Verwaltungsmitarbeiterin weiter. Als genügend Platz wird in der Regel eine Mindestbreite von 2,50 Meter angesehen. Kleinere Mindestbreiten von 1,50 Meter sind bei beengten dörflichen Hauptstraßen mit geringem Fußgängeraufkommen möglich. Die vorhandenen Gehwege entlang der Würrigser Straße weisen eine durchgehende Breite von 1,40 bis 1,50 Meter auf.

Kein Grund, das Verbot aufzuheben

Die Verwaltung sehe, so Marion Becker-Beier abschließend, keinen Grund, das Parkverbot an dieser Ortsdurchfahrt aufzuheben oder durch Stellplatzmarkierungen den Gehwegbereich einzuschränken. »Der Gehweg soll Fußgängern, Rollstuhlfahrern und Personen mit Kinderwagen und vor allem Schulkindern zur Verfügung stehen und die notwendige Sicherheit bieten. Sie dürfen durch parkende Autos nicht behindert oder beeinträchtigt werden.«

»Wir sind mit dieser Situation an der Ortsdurchfahrt Würrigser Straße zwar nicht zufrieden, doch wir müssen uns an die gesetzlichen  Vorgaben halten«, lautete die abschließende Meinung der Ausschussmitglieder.

Tempo-30-Zone

Die gesamte Ortschaft Würgassen ist als Tempo-30-Zone gekennzeichnet. »Doch viele Fahrzeugführer halten sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung, fahren viel zu schnell durch die Straßen und missachten zudem die Vorfahrtsregelung«, hieß es in der Sitzung. Um die »Raser« zu bremsen, hat der Bezirksausschuss deshalb beantragt, mit einer mobilen Messeinheit an verschiedenen Standorten die Autofahrer auf ihre Geschwindigkeit aufmerksam zu machen und sie so zum Einhalten der erlaubten Geschwindigkeit zu animieren.

Einstimmig untermauerte der Ausschuss auch seinen früheren Antrag, die Bushaltestelle »Alte Linde« wieder zu aktivieren.

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