Fahrbahndecke wird am Montag bei Versuch abgetragen – Autofahrer mit Lackschäden melden sich
Autofahrer ärgern sich: B83 bei Wehrden bleibt weiter gesperrt

Beverungen/Wehrden (WB/rob). Diese Nachricht hören Auto- und Lkw-Fahrer nicht gern: Die abgeriegelte B83 zwischen Wehrden und Blankenau bleibt weiter voll gesperrt. Die marode Fahrbahn muss am Montag untersucht werden.

Sonntag, 07.07.2019, 10:17 Uhr aktualisiert: 07.07.2019, 10:20 Uhr
Die B83 bei Wehrden: Die Fahrbahndecke hat sich durch die Hitze gehoben, deshalb bleibt die Straße weiter unbefahrbar. Foto: Michael Robrecht

Andreas Hüser, Sprecherin des Landesstraßenbetriebs NRW, sagte: »Der Verkehr auf der B83 kann voraussichtlich erst in der übernächsten Woche wieder freigeben werden. Die Straßen-NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift hat in der vergangenen Woche nach Lösungsmöglichkeiten gesucht, die Fahrbahnsituation auf der B83 bei Beverungen-Blankenau zu verbessern. An diesem Montag, 8. Juli, soll in einem Versuch das im Rahmen einer Oberflächenbehandlung aufgebrachte Material abgetragen werden. Sollte sich diese Verfahrensweise als erfolgreich erweisen, wird der gesamte Fahrbahnabschnitt bearbeitet.«

Weiter erklärte sie: »Die Arbeiten werden die gesamte Woche in Anspruch nehmen. Eine Umleitungsstrecke an Wehrden vorbei auf der alten B83 durch Blankenau ist eingerichtet, jedoch ist zeitweise mit zusätzlichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen«. Fahrbahnschäden durch hohe sommerliche Temperaturen sind der Grund für die Sperrung. In dem Streckenabschnitt sind Mitte Mai Schadstellen saniert worden. Durch Hitze und Sonneneinstrahlungen erweicht das eingebaute Material soweit, dass es sich beim Befahren vom Untergrund lösen könnte. Zudem meldeten sich weitere Autofahrer mit Lackschäden.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6754639?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198395%2F2851039%2F
Nach Innenstadt-Attacke: Tatverdächtiger wieder frei
Im Krankenhaus haben Polizisten der Familie Hammoud eine Gefährderansprache gehalten. Foto: Ruthe
Nachrichten-Ticker