76-jähriger Ehemann kann durch Nachbarin gerettet werden - 120 Feuerwehrleute seit 6 Uhr im Einsatz – mit Video
Frau (65) kommt bei Wohnhausbrand in Herstelle ums Leben

Beverungen/Herstelle (WB). Bei einem Brand in Herstelle am frühen Samstagmorgen ist eine 65-jährige Frau ums Leben gekommen. Ihr 76-jähriger Ehemann konnte durch eine aufmerksame Nachbarin gerettet werden. Sie alarmierte auch die Feuerwehr und klingelte den Mann wach, der vor dem Fernseher eingeschlafen war. Das Wohnhaus brannte noch am Mittag. Die Brandursache und eine Schadensschätzung sind noch nicht bekannt.

Samstag, 06.07.2019, 17:18 Uhr aktualisiert: 06.07.2019, 19:12 Uhr
Gegen 6 Uhr ist ein Wohnhaus »Am Walde« in Herstelle unweit der Dorfhalle abgebrannt. Noch mittags um 13 Uhr loderten Flammen aus dem Dachgeschoss. Im Obergeschoss starb eine 65-jährige Frau. Foto: Ludger Haneke

Brand in Herstelle: Frau kommt ums Leben

1/69
  • Brand in Herstelle: Frau kommt ums Leben
Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke
  • Foto: Michael Robrecht, Ludger Haneke

120 Einsatzkräfte der Feuerwehren der Stadt Beverungen kämpfen seit 6 Uhr gegen die Flammen. Stadtbrandinspektor Stephan Nostitz sagte, dass Feuerwehrtrupps sehr früh nach der Alalrmierung das Haus nach der Frau durchsucht hätten. Im 1. Obergeschoss sei das Zimmer, wo die Frau sich aufhielt oder schlief in Vollbrand gewesen, man habe die 65-Jährige so erst später unter Brandschutt aus dem Dachgeschoss heraus holen können. Wegen Hitze und dicken Qualmwolken sei ein Vordringen ins Schlafzimmer unmöglich gewesen. Für die leblose Frau sei jede Hilfe zu spät gekommen.

Der Hauseigentümer kam bei Nachbarn unter. Er überlebte nur Dank des beherzten Einsatzes der Nachbarin und weil er sich nicht im Obergeschoss im Schlafzimmer befand.

Das Rentnerehepaar wohnte seit Jahrzehnten im Dorf. Viele kannten die Beiden: Das Entsetzen über den tragischen Tod der Frau war deshalb groß.

Die Löscharbeiten dauern an. Die durch das enge Herstelle führende B83 wurde teilgesperrt. Nur einzelne Fahrzeuge konnten durchgelassen werden, weil lange Schlauchleitungen zur Weser verlegt worden waren, um Löschwasser auf den Berghang neben der Hersteller Gemeindehalle zu pumpen. Der Hydrant in der Straße mit den 1950er-Jahre-Einfamilienhäusern reichte nicht aus für den Wasserbedarf.

Die Feuerwehr rechnet mit einem längeren Einsatz bis in den Abend. Ein Feuerwehrmann soll sich beim Bergungsversuch im Haus leicht verletzt haben.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6754094?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198395%2F2851039%2F
Diese neue Corona-Schutzverordnung gilt ab Dienstag in Nordrhein-Westfalen
NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (rechts, CDU) und Andreas Pinkwart (FDP) informieren über neue Corona-Schutzbedingungen in dem Bundesland.
Nachrichten-Ticker