Unwetter beim Festival 3000 Besucher auf dem Festivalgelände im Glitterhouse-Garten
Konzertgelände kurzzeitig evakuiert

Beverungen (WB/mfr). Gewitter über dem Glitterhouse-Garten: Ein Unwetter hat am Freitagabend in Beverungen (Kreis Höxter) für die Unterbrechung eines Musikfestivals gesorgt. Das Konzertgelände und eine Campingplatz mussten kurzzeitig evakuiert werden.

Samstag, 08.06.2019, 15:27 Uhr aktualisiert: 08.06.2019, 16:20 Uhr
Die Besucher des »Orange Blossom Special«-Festival in Beverungen sind am Freitagabend in Beverungen vorsichtshalber evakuiert worden. Foto: Timo Gemmeke

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Das »Orange Blossom Special« (OBS)-Festival startete zunächst planmäßig gegen 16.30 Uhr mit dem Konzert von The Yawpers. Auch die beiden folgenden Künstlerinnen Angie McMahon und Linn Koch-Emmery konnten ihre Auftritte wie geplant absolvieren und die über 3000 Besucher auf dem Festivalgelände im Glitterhouse-Garten begeistern.

Als Sinkane die Bühne betritt, ziehen tiefdunkle Wolken auf

Als dann die Band Sinkane um 20.50 Uhr die Bühne betrat, hatte sich der Himmel bereits mit tiefdunklen Wolken zugezogen – Vorboten des bereits in den Vorhersagen angekündigten Gewitters. Dieses erreichte Beverungen etwa eine halbe Stunde später, und zeigte sich mit Starkregen und heftigen Windböen als so gefährlich, dass das Konzertgelände und der Campingplatz evakuiert werden mussten – zum ersten Mal in der Geschichte der nun bereits zum 23. Mal stattfindenen Veranstaltung.

Die Besucher wurden aufgefordert, sich in zwei für den Notfall bereit- und zurzeit leerstehende Lagerhallen, die sich direkt im Festivalgelände befinden, zu begeben. Beteiligt am Krisenteam, das die Evakuierung vornahm, waren neben dem OBS-Organisationsteam auch die Feuerwehr, Security-Kräfte, das Deutsche Rote Kreuz und das Ordnungsamt. Während die Feuerwehrleute den Zeltplatz abgingen und die dort Anwesenden baten, die Lagerhallen aufzusuchen, übernahmen das OBS-Team und die Security-Kräfte die Evakuierung des Konzertgeländes. Mittels einer Postenkette wurden die Musikfans zu den Eingängen der Hallen geleitet.

Besucher begeben sich zur Sicherheit in zwei leere Lagerhallen

Festival-Chef Rembert Stiewe im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT: »Bis jetzt existierte der Notfallplan nur auf dem Papier, sodass man nicht ganz sicher sein konnte, ob er sich in der Realität auch eins zu eins umsetzen lässt. Doch es hat alles reibungslos geklappt, worüber wir natürlich mehr als froh sind.« Großes Lob gab es von ihm für die Veranstaltungsbesucher: »Die Leute waren echt durchweg total kooperativ und verständnisvoll. Einige haben sich anschließend sogar bei uns bedankt, weil sie sich trotz der Krisensituation gut aufgehoben und sicher gefühlt haben.«

Am Ende gibt’s nur umgeknickte Zeltpavillons und Schirme

Das kann auch Stadtbrandmeister Stefan Nostiz, Leiter der Beverunger Feuerwehr nur bestätigen: »Die Evakuierung lief wirklich eins a. Dafür kann man dem OBS-Organisationsteam nur große Anerkennung zollen.« Und so kamen glücklicherweise keine Personen zu Schaden. Lediglich ein paar Sachschäden – umgeknickte Zeltpavillons und Sonnenschirme – wurden seitens der Festival-Crew vermeldet.

Nach der Unterbrechung geht’s mit Punkrock weiter

Als das Gewitter vorüber war, strömten die Gäste – unbeirrt vom matschigen, mit zahlreichen großen Pfützen übersäten Untergrund – zurück auf das Gelände an der Glitterhouse-Villa. Denn dort ging es dann um 22.35 Uhr tatsächlich planmäßig mit dem Auftritt der Punkrock-Band Adam Angst weiter – der Abschluss eines denkwürdigen OBS-Abends.

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