Blütenfestival an der Weser: Fünfte Auflage überzeugt mit bunter Mischung
Von Lokal zu Lokal ziehen

Beverungen (WB). Rock, Pop, die neusten Charts und Reggae – das gab es beim fünften Blütenfestival in Beverungen zu erleben. In sechs verschiedenen Lokalitäten traten die Bands auf. Kurze Wege zwischen den Lokalen und ein vielseitiges Musikangebot bescherten den Gästen einen ganz besonderen Abend.

Dienstag, 07.05.2019, 09:26 Uhr aktualisiert: 07.05.2019, 09:40 Uhr
Die Band »Rockingham« trat beim Kneipenfestival 2019 an der Weser im »Stadtkrug« auf – mit Hits der vergangenen 50 Jahre. Foto: Yannick Leßmann

Abwechslung stand auf dem Programm, denn bis auf eine Gruppe waren alle Künstler sozusagen »Newcomer« beim Beverunger Blütenfestival. Und das kam auch beim Publikum gut an: »Es freut mich, dass in diesem Jahr viele neue Bands auftreten und nicht die Gleichen wie im Vorjahr«. Pünktlich um 20 Uhr legten die Künstler in den Lokalen los und zogen die Menschenmassen förmlich an.

Fünfte Auflage: Blütenfestival unterhält in Beverungen

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Foto: Yannick Leßmann
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Aber nicht nur die Bars wurden zum Schauplatz für gute Musik, in der Stadthalle war ebenfalls für ausreichend Programm und Verpflegung gesorgt. Der DJ »Sonoro« und die Coverband »Crossfader« heizten mit Rock, Musik aus den 90er-Jahren und den neusten Sounds so richtig ein. Im Stadtkrug gab die vierköpfige Band »Rockingham« aus Kassel zum Besten. Mit Ohrwürmern aus den letzten 50 Jahren Rockgeschichte war für jeden etwas dabei. Gefeiert wurde bis spät in die Nacht bei erfrischenden Kaltgetränken.

Musikvielfalt begeistert

In der Schützenstraße gab es Musik der besonderen Art: Reggae und Rock – auch das kann zusammenpassen, wie die Band »The Herbpirates« zeigte. Traditionelle und typische Reggae-Beats trafen im Balkan-Grill »Asado« auf rockige Gitarrenarbeit. Piano, Schlagzeug, Gitarren und ein herausragender Sänger verzauberten das Publikum.

Von dort aus war es nur ein kurzer Ritt über die Weserbrücke, wo die Gäste des »Saloon« in einer besonderen Western-Atmosphäre dem Neo-Rockabilly Sound von »The Hot Wheels« lauschten. Die drei energiegeladenen Rocker »Mental Dragster«, »Dustin Dot« und »Franky Tornado« sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Der Blickfänger war »Dragster«, der den Kontrabass herumschleuderte und trotzdem darauf spielte wie kein zweiter.

Das Duo »Denny und Jens« ist die einzige Formation gewesen, die zum zweiten Mal am Blütenfestival teilnahm. Bereits 2018 überzeugten die beiden Musiker mit Coversongs und selbst geschriebenen Musikstücken. »Akustik und Rock, das ist eine hervorragende Mischung. Es macht Spaß den beiden beim spielen zuzuhören«, sind sich zwei Besucher im rappelvollen Keller des »Hotels Stadt Bremen« einig.

Ebenso gut gefüllt war es auch bereits am frühen Abend in der »myBAR« direkt nebenan. Der 33- jährige Helmut Orosz überzeugte mit seiner Gitarre und rockigen Stimme – er überzeugte als Solist. Das Publikum hatte er schnell auf seiner Seite, denn die Mischung passte einfach. Die Gäste waren sich schon früh am Abend einig, dass »Orosz« dort richtig gut hinpasste und für eine tolle Stimmung sorgte. Bis tief in die Nacht wurde in den Lokalen und in der Stadthalle getanzt, gelacht und ordentlich gefeiert.

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