Kreis Höxter: „Call and meet" wird gut angenommen – Kein Ersatz für echte Öffnungsperspektive
„Die Telefone laufen heiß“

Kreis Höxter -

Anrufen, einen Termin vereinbaren und sich individuell beraten lassen. Das ist in vielen Einzelhandelsgeschäften auch im Kreis Höxter seit gestern wieder möglich. „Click and meet“ beziehungsweise „Call and meet“ lauten hierzu die Stichworte. Während Blumengeschäfte, Buchhandlungen und zum Teil auch Baumärkte schon länger wieder Kunden empfangen können, gilt das Prinzip der individuellen Terminvereinbarung ab sofort für ganz viele Geschäfte aus unterschiedlichsten Branchen. Und auch wenn das eingeschränkte Angebot eine komplette Öffnung nicht ersetzen kann, ziehen viele Geschäftsleute aus dem Kreis Höxter in unserer stichprobenartigen WESTFALEN-BLATT-Umfrage ein vorsichtig positives Fazit. Von Reinhold Budde, Frank Spiegel und Ralf Brakemeier
Dienstag, 09.03.2021, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 09.03.2021, 06:00 Uhr
Jede Menge Neuware muss derzeit eingeräumt werden. Einzelhändler wie Bernhard Fischer sowie die Kunden sind glücklich über ein Stück Normalität. Foto: Frank Spiegel
Modehaus Schwager: „Bei uns laufen heute Morgen die Telefone heiß.“ Schon früh am Montag hatten sich die ersten Kunden zu ihrem vereinbarten Termin im Modehaus Schwager in Steinheim eingefunden. Verkäuferin Vanessa Sengsmann freut sich über das große Interesse der Kunden, auch wenn zunächst nicht mehr als fünf von ihnen gleichzeitig einen Termin auf den zur Verfügung stehenden 800 Quadratmetern bekommen. „Wir müssen mit diesem neuen System ja auch erstmal langsam warm werden und uns einfinden“, sagt die Schwager-Mitarbeiterin, die bereits für die ganze Woche einzelne Zeiten vergeben hat. Vanessa Sengsmann: „Wir haben aber auch noch Termine frei.“ Über die normale Durchwahl können die Kunden einen individuellen Shopping-Termin vereinbaren. Der Einlass ins Modegeschäft erfolgt dann über den Hintereingang, der eigentlich für die Warenannahme reserviert ist. Hier gibt es Desinfektionsmittel, die Kunden werden von einer Verkäuferin oder einem Verkäufer abgeholt, müssen ein Datenblatt mit Name, Adresse und der Uhrzeit ausfüllen. Im Normalfall haben die Kunden dann – natürlich mit Maske – 30 Minuten für ihr Shopping-Erlebnis. „Das reicht den meisten, denn der Kunde weiß oft ganz genau, was er will“, berichtet Vanessa Sengsmann von den Erfahrungen des ersten Tages. „Wir freuen uns, Dich endlich wiederzusehen“. Auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder TicToc wirbt das Modehaus Schwager für sein neues Angebot. Schon vor „Call and meet“ hat das Modehaus Schwager in Steinheim versucht, die dringendsten Wünsche der Kunden zu befriedigen. Gutscheine konnten eingelöst oder Waren zum Abholen bestellt werden.
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