Impfzentrum des Kreises in Brakel geht am 8. Februar an den Start – Ohne Termin gibt es keine Spritze
547 Impfdosen in der ersten Woche

Brakel -

Im Impfzentrum in der Brakeler Stadthalle wird am Montag, 8. Februar, um 14 Uhr die erste Spritze bei einem „Impfling“ gesetzt. Zunächst soll nur eine von vier Impfstraße in Betrieb genommen werden, weil noch nicht genug Impfstoff gegen das Coronavirus vom Land NRW zugeteilt wird.

Dienstag, 02.02.2021, 19:33 Uhr aktualisiert: 05.02.2021, 07:25 Uhr
Jetzt geht es los: (von links) Landrat Michael Stickeln, Matthias Kämpfer (Leiter Krisenstab), Dr. Jens Grothues (Leiter Impfzentrum), Christian Lange (Vorstand DRK), Matthias Potthoff (Kreis). Foto: Michael Robrecht

„547 Impfdosen werden wöchentlich bis zum 4. April für den Kreis Höxter bereit gestellt“, sagte Dr. Jens Grothues (Ärztlicher Leiter des Impfzentrums). Ohne einen Termin bei der Kassenärztlichen Vereinigung gibt es keine Impfspritze. Nur Patienten mit Uhrzeit und „Stich“-Tag werden behandelt.

So sieht es im Impfzentrum in Brakel aus

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  • Impfzentrum in Brakel ist startklar

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    Foto: Michael Robrecht
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Bei einem Medienrundgang sind viele für die Bürger wichtige Details erläutert worden. In den ersten beiden Wochen wird das Impfzentrum jeden Tag von 14 bis 20 Uhr geöffnet sein. In dieser Zeit sollen durchschnittlich 16 Impfungen pro Stunde möglich sein. Eine Erweiterung auf bis zu vier Impfstraßen kommt erst dann, wenn vom Bund genügend Impfstoff NRW zugeteilt wird. Damit wären in der Spitze dann in Brakel bis zu 64 Impfungen pro Stunde möglich. Auf Grundlage der bis jetzt zugesagten Impfstoffmenge konnten bisher 4.600 Impftermine bis 4. April 2021 im Impfzentrum vergeben werden. Impfberechtigt sind in den ersten Wochen nach Öffnung des Impfzentrumsgrundsätzlich nur Personen, die 80 Jahre oder älter sind. Voraussetzung für eine Impfung ist immer ein, über die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe vereinbarter Termin.

Die Abläufe

Das Impfzentrum wird vom Kreis Höxter betrieben, das medizinische Personal von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) gestellt. Es besteht aus vier koordinierenden medizinischen Fachangestellten (MFA), einem Impf-MFA, eventuell einem „Springer“-MFA und den Impfärzten. In jeder Schicht werden zudem ein Apotheker und ein Pharmazeutisch-technischer Assistent im Dienst in Brakel sein. Das DRK übernimmt im Auftrag des Kreises Höxter administrative Aufgaben und unterstützt im Bereich Empfang, Check-in, Betreuung des Wartebereichs, Einweisung zu den Impfstraßen und Nachbeobachtung. 35 Hauptamtliche und Ehrenamtlich stehen dem Roten Kreuz zur Verfügung.

Das Impfzentrum wird 24 Stunden von einem Sicherheitsdienst bewacht. Landrat Michael Stickeln sagte, dass hier nichts zu holen sei. Einlass haben nur Impfberechtigte mit einem Termin. Zur Identifizierung müssen alle ein Ausweisdokument mit Lichtbild (Personalausweis, Reisepass, Führerschein) vorlegen. Benötigt werden weiter die Krankenkassenkarte und (wenn vorhanden) der Impfpass. Nach dem Einlass durch den Sicherheitsdienst erfolgt der Check-in durch Mitarbeiter des DRK. Von dort werden die Personen zum Aufklärungsgespräch begleitet. Anschließend erfolgt die Impfung, danach der Check-out. Abschließend muss sich die geimpfte Person noch 15 Minuten im Wartebereich des Zentrums aufhalten. Im Bedarfsfall kann hier durch medizinisches Fachpersonal Hilfestellung geleistet werden. Pro Impfstraße wird nur der Impfstoff eines Herstellers verimpft – derzeit das Impfmittel der Unternehmen Biontech/Pfizer.

Landrat zu den Pannen

Landrat Stickeln hat die Anmeldepannen für Impftermine bei der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung als „Zumutung für die Bevölkerung“ bezeichnet. Die massive Nachfrage sei absehbar und das Chaos vermeidbar gewesen. Die KV sei schlecht vorbereitet gewesen. Er habe von Bürgern gehört, die 1000 mal einen Kontakt versucht hätten. Viele hätten stundenlang eine Anmeldung probiert. „Das alles tut uns leid.“

Pannen in Lippe und Einzelfälle im Kreis Höxter

Und noch ein Ärgernis: Wegen technischer Probleme sind im Nachbarkreis Lippe mehr Termine an Menschen über 80 Jahre vergeben worden als tatsächlich verfügbar waren. 2000 Termine für das Impfzentrum Lemgo mussten zurück genommen werden, teilt der Kreis Lippe mit. Statt nächste Woche wurden die Termine nun erst ab 8. Aprill im Terminvergabe-System geblockt. Viele Menschen sind über diese Panne empört. Die Betroffenen wurden per Mail, SMS und Brief über die Panne informiert.

Auch aus dem Kreis Höxter ist heute dem WB eine Terminpanne bekannt geworden. Hans-Jörg Briel aus Brakel berichtete, dass er einen Anruf von der KV bekommen habe, dass seine beiden Termine gestrichen seien und auf April worden seien. Er fühle sich verschaukelt. „Lange haben wir um die beiden Termine gekämpft – und jetzt das!“.

Matthias Potthoff (Kreisverwaltung und stellvertretender organisatorischer Leiter Impfzentrum) und Dr. Jens Grothues (Ärztlicher Leiter Impfzentrum) sagten bei der Pressekonferenz heute in Brakel, dass es sich bei den Terminpannen im Kreis Höxter anders als in Lippe oder Herford um einige Einzelfälle handele. Man sei im Thema und kümmere sich.

Insgesamt schon 100 Corona-Tote: Schwarzer Monat Januar

Die Kreisverwaltung Höxter meldet am Lichtmesstag, 2. Februar, 100 in Folge einer Covid-19-Erkrankung verstorbene Frauen und Männer. Am Neujahrstag lag die Zahl der Verstorbenen noch bei 36, Weihnachten bei 32. Innerhalb von vier Wochen sind 64 Corona-Tote in den zehn Städten zu beklagen. Der Januar geht damit als „schwarzer Monat“ in die Chronik der schlimmsten Pandemie seit langem ein. Und es sind nicht die älteren Mitbürger, die besonders in Pflegeheimen Opfer der Folgen des Virus werden. Zuletzt ist ein erst 54-Jähriger aus Brakel verstorben, was zeigt, dass niemand aus jüngeren Jahrgängen vor Corona geschützt ist. Mehr als 60 Prozent aller Todesfälle im Kreis Höxter stammen aus dem Januar. Während in Marienmünster nur ein Verstorbener zu beklagen ist, wurden in Borgentreich 17, in Höxter 14, in Steinheim 16 und in Warburg 15 gezählt. Einige Seniorenheime entwickelten sich zu Hotspots mit hohen Krankenzahlen.

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