Pfarrerin Kerstin Neddermeyer ist neu in Bad Driburg
„Pastoraler Dienst im Übergang“

Bad Driburg (WB). Seit dem 1. Oktober gibt es – befristet für mindestens ein Jahr – eine neue Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Driburg. Pfarrerin Kerstin Neddermeyer (55) hat ihren „Pastoralen Dienst im Übergang“ angetreten.

Mittwoch, 07.10.2020, 05:00 Uhr
Pfarrerin Kerstin Neddermeyer. Foto: privat

Als Pfarrerin war Kerstin Neddermeyer vier Jahre in der Altenarbeit und Altenheim-Seelsorge des Evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg sowie sechs Jahre als Gemeindepfarrerin in Brake bei Bielefeld tätig. 2007 begann sie dann im heutigen Institut für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste (igm) der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) im Fachbereich Gemeindeberatung/Organisationsentwicklung. In zehn Jahren hat sie dabei viele Erfahrungen in Umstrukturierungsprozessen von Kirchengemeinden sammeln können und hat sich, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der EKvW, mit Fragen der Vereinigung, der Regionalisierung und der Zukunftsfähigkeit von Strukturen beschäftigt.

Pfarrerin freut sich auf neue Aufgabe

Seit Oktober 2017 arbeitet Neddermeyer im Bereich „Pastoraler Dienst im Übergang“ und war dafür bisher in den Kirchenkreisen Dortmund und Recklinghausen tätig. Sie begleitet Presbyterien und Pfarrteams in Veränderungsprozessen bis zur möglichen Stellenbesetzung in der Gemeinde. „Das ist mein Traumjob“, sagt die Pfarrerin und freut sich auf ihre neue Aufgabe.

In der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Driburg wird Kerstin Neddermeyer gemeinsam mit dem Presbyterium und Gemeindepfarrerin Katrin Elhaus nach Wegen suchen, damit ein gutes Miteinander beider Gemeindeteile längerfristig möglich ist. „In Beratungssitzungen, bei Gesprächen, aber auch in Gottesdiensten und eventuell in gemeindlichen Versammlungen können wir miteinander entdecken, welche Strukturen unterstützen, welche Erwartungen hilfreich sind und was die Kirchengemeinde Bad Driburg braucht“, beschreibt Neddermeyer ihre Aufgabe. Auf diesem Weg werden die Beteiligten im engen Kontakt mit dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn, Volker Neuhoff, sein.

Pfarramtliche Grundversorgung

In ihrem Dienst wird Kerstin Neddermeyer neben der beraterischen Aufgabe als Pfarrerin die pfarramtliche Grundversorgung mit übernehmen. „Ich freue mich auf die Kontakte bei Gottesdiensten, zu besonderen Gelegenheiten in Familien, aber auch im Alltag der Gemeinde“, erklärt die Pfarrerin. Sie lädt die Gemeindeglieder dazu ein, mit ihr über den gemeinsamen Beratungsprozess ins Gespräch zu kommen und die Verantwortlichen auf diesem Weg zu unterstützen.

Kerstin Neddermeyer wurde in Mülheim an der Ruhr geboren und ist in Hopsten im nördlichen Tecklenburger Land aufgewachsen. Evangelische Theologie hat sie in Münster studiert und dort auch ihr Vikariat im Stadtteil Kinderhaus absolviert. Im Anschluss an das 2. Theologische Examen führte sie der Entsendungsdienst nach Ibbenbüren. Kerstin Neddermeyer ist verwitwet und hat zwei erwachsene Söhne. Mit ihnen und ihrer Freundin lebt sie in einer Wohngemeinschaft in Herford.

Die Evangelische Kirchengemeinde Bad Driburg umfasst die Stadt Bad Driburg mit den elf Dörfern der Stadt (Erpentrup, Langeland, Reelsen, Pömbsen, Bad Hermannsborn, Alhausen, Herste, Siebenstern, Dringenberg, Kühlsen und Neuenheerse) sowie Altenheerse (Stadt Bad Willebadessen) und die Kommunalgemeinde Altenbeken im Kreis Paderborn (mit den Orten Buke und Schwaney). Zur Kirchengemeinde gehören rund 5100 Gemeindeglieder von denen ungefähr 3400 im Kreis Höxter und ungefähr 1700 im Kreis Paderborn leben. Im Juni war die bisherige Gemeindepfarrerin in Bad Driburg, Iris Battenfeld, nach drei Jahren Dienst in der Kirchengemeinde in den Kirchenkreis Bielefeld gewechselt.

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