Geld für „Fürstenroute“ – neues Projekt bei Rolfzen und Sommersell
Rotary Club fördert Mobilität in der Region

Steinheim/Bad Driburg/Nieheim (nf). Die „Fürstenroute Lippe“ verbindet sieben historische Stadtkerne und neun weitere Kommunen über eine atemberaubende Landschaft, ursprüngliche Natur und historische Städte auf einer Länge von rund 150 Kilometer. 600 Meter Feldweg auf dieser Route zwischen dem Beller Feld und Wöbbel nahe der Stadtgrenze von Steinheim wurden jetzt mit einer Asphaltdecke bestens für Fahrradfahrer ausgebaut.

Mittwoch, 08.07.2020, 05:26 Uhr aktualisiert: 08.07.2020, 05:30 Uhr
Mit einer Spende in Höhe von 1000 Euro hat der Rotary Club Bad Driburg den Ausbau eines 600 Meter langen Radwege-Teilstücks als Bestandteil der beliebten „Fürstenroute Lippe“ unterstützt (von links): Heiner Spilker, Helmut Wortmann (beide Rotary Club) und Karl Heinz Huneke (Verein ländlicher Raum). Foto: Heinz Wilfert

Der Verein „Ländlicher Raum aktiv“ hatte das Antragsverfahren und die Planung übernommen.

125.000 Euro habe der Ausbau des drei Meter breiten Radweges aus dem Programm „Nahmobilität für Nordrhein-Westfalen“ gekostet. Den jetzt ausgebauten Weg würden auch viele Steinheimer nutzen, so ein Sprecher.

Die Stadt Horn-Bad Meinberg hat zu den Baukosten einen Zuschuss von 40.000 Euro geleistet. Mit einer Spende von 1000 Euro unterstützt auch der Rotary Club Bad Driburg den vorbildlichen Einsatz des Vereins. Helmut Wortmann, Vorsitzender des rotarischen Fördervereins Bad Driburg: „Der Rotary Club ist für die Bürger der Region da und unterstützt immer wieder Eigeninitiativen. Voraussetzung für eine Förderung ist aber immer, dass ein konkretes Projekt verfolgt wird.“

„ländlicher Raum aktiv“

Beim „Verein ländlicher Raum aktiv“ sei das vorbildlich der Fall und daher besonders unterstützungswürdig. Seit mehreren Jahren verfolgt der Verein den Bau von Bürgerradwegen in der Region, was seither zu einem dichten und gut ausgebauten Fahrradnetz geführt hat (wir berichteten).

Ausbau mit Asphaltdecke

Und die Vorarbeiten für den nächsten Radweg laufen bereits – zwischen Rolfzen und Sommersell. Die Planungen dafür wurden vor kurzem im Bezirksausschuss Rolfzen vorgestellt. Zwar existiert der Radweg zwar schon mit geschotterter Unterlage, sei aber für Radfahrer schlecht zu befahren.

Der Ausbau mit einer Asphaltdecke soll auch deshalb schnell über die Bühne gehen, weil die angrenzende Bundesstraße wegen des „2 plus 1“ Ausbaus für Radfahrer nicht mehr möglich ist.

An der Finanzierung (die Kosten liegen etwa bei 100.000 Euro), sollen sich nach ersten Überlegungen wohl auch die Bürger aus den Ortschaften Sommersell und Rolfzen beteiligen.

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