Vorweihnachtlicher Markt in Bad Driburg bietet große Vielfalt „Der ideale Start in die Adventszeit“

Bad Driburg (WB). Sie sind Stammgäste auf dem Adventsmarkt in Bad Driburg und versorgen die Besucher seit Jahren mit Selbstgebasteltem und phantasievollen Leckereien. In diesem Jahr hat das Jugendrotkreuz sein Angebot vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit hergestellt.

Von Frank Spiegel
Setzen auf Nachhaltigkeit (von links): Leonie und Amelie Tenter, Leonie Kaldeweier und Björn Heidemann vom Jugendrotkreuz aus Bad Driburg. Dessen Mitglieder haben für den Adventsmarkt fleißig gebastelt und gekocht.
Setzen auf Nachhaltigkeit (von links): Leonie und Amelie Tenter, Leonie Kaldeweier und Björn Heidemann vom Jugendrotkreuz aus Bad Driburg. Dessen Mitglieder haben für den Adventsmarkt fleißig gebastelt und gekocht. Foto: Frank Spiegel

Im Angebot waren unter anderem leckere Chutneys und Gelees sowie Bienenwachstücher. „Die kann man genau so nutzen wie Frischhaltefolie – sie sind nur viel umweltfreundlicher, weil man sie mehrmals verwenden kann“, erläuterte Amelie Tenter. „In Universitätsstädten sind die vor allem bei jungen Leuten bekannt und beliebt“, ergänzte Björn Heidemann.

Vereine präsentieren sich

Die Chutneys und Gelees haben die jungen Retter aus Früchten hergestellt, die beim Rewe normalerweise im Abfall gelandet wären. Unter dem Motto „Zu hässlich für den Laden, zu hübsch für die Tonne“ haben sie die Früchte, die sie umsonst bekommen haben, verarbeitet.

Doch das Jugendrotkreuz war nicht der einzige Verein, der sich beim Adventsmarkt präsentierte. Die Stadtkapelle, die Karnevalisten, der Fanfarenzug und viele mehr waren präsent und boten Schmackhaftes an vom Glühwein bis zum Grünkohl.

Handwerker zeigt sein Können

Auch kunsthandwerkliche Hütten und Stände erfreuten sich großer Beliebtheit. Wie derartige Kunstwerke entstehen, zeigte der Holz- und Steinbildhauer Andreas Hillebrand in seinem Zelt. Er verwandelte vor den Augen der Besucher 50 Jahre altes Eichenholz in Engel. Wer wollte, konnte sich einen Namen in den Fuß der Figur schnitzen lassen, um so einen persönlichen Schutzengel verschenken zu können oder auch selbst zu besitzen. Ebenfalls weitergearbeitet hat Andreas Hillebrand am Delbrücker Stadtwappen. Die Arbeit daran hatte er beim Katharinenmarkt dort im September begonnen.

Aber der Adventsmarkt lockte nicht nur Besucher an die Stände, Zelte und Buden. Auch die Fachgeschäfte in der Innenstadt waren gut besucht. Viele Einwohner und Gäste nutzten die Gelegenheit, sich fachkundig beraten zu lassen und das eine oder andere Weihnachtsgeschenk zu kaufen. Wie Uta Hillgemann von Leder Gocke berichtet, gehört in ihrer Branche eine Geldbörse zu den „Rennern“, die Bank- und Kreditkarten vor unbemerktem Auslesen schützen.

Geschäftsleute sind zufrieden

Wie Michael Peine vom Werbering-Vorstand berichtete, waren auch die anderen Einzelhändler sehr zufrieden. „Die Menschen sind beratungs- und kauffreudig.“ Nach dem leider etwas verregneten Auftakt am Donnerstag, sei die Resonanz am Wochenende hervorragend gewesen. „Der ideale Start in die Adventszeit“, zog Peine ein positives Fazit.

Sehr gut angekommen sei auch die in diesem Jahr erstmals angebrachte Ambiente-Beleuchtung. Das habe man beim Bummel durch die Stadt immer wieder von Besuchern gehört.

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