Driburg-Therme feiert 25-jähriges Bestehen – Sauna erhält fünf Sterne
»Moin bei uns an der Küste«

Bad Driburg (WB). Sie sind Frauen der ersten Stunde: Martina Hanewinkel und Susanne Schütze sind während der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Driburg-Therme ausgezeichnet worden. Fünf Sterne erhielt die Saunalandschaft, die damit zu den 22 besten in Nordrhein-Westfalen gehört.

Montag, 01.04.2019, 05:59 Uhr aktualisiert: 01.04.2019, 14:16 Uhr
Blumen für zwei Frauen der ersten Stunde: Martina Hanewinkel (Zweite von links) und Susanne Schütze arbeiten seit 25 Jahren in der Therme. Dazu gratulieren Bürgermeister Burkhard Deppe und Geschäftsführerin Christiane Seemer (rechts). Foto: Marius Thöne

Susanne Schütze arbeitet in der Therme seit es das Bad im Norden der Kurstadt gibt. Sie sorgt für Saunaaufgüsse und kümmert sich um die Badeaufsicht. Martina Hanewinkel arbeitet als Kassiererin im Empfangsbereich.

Geschäftsführerin Christiane Seemer bezeichnete sie als »Goldstück an der Kasse«. Hanewinkel erinnert sich noch gut an den Eröffnungstag der Driburg Therme im März 1994. »Wir waren gespannt, was passieren würde. Und richtig froh, dass so viele Gäste kamen«, blickte sie gestern zurück.

Zahlreiche Gäste beim Jubiläum

Viele Gäste waren auch zum Jubiläumsfestakt gekommen. Aus der Politik gratulierten Bürgermeister und Thermen-Aufsichtsrat Burkhard Deppe, Landrat Friedhelm Spieker und der Landtagsabgeordnete aus Bad Driburg, Matthias Goeken.

Geschäftsführerin Christiane Seemer, seit 2008 im Amt, begrüßte die Gäste mit einem friesischen »Moin bei uns an der Küste«. Die Küste war in diesem Fall aber der Rand des Außenbeckens, wo die kleine Feierstunde stattfand.

Bürgermeister Burkhard Deppe, erinnerte in seiner Ansprache an die Geschichte der Therme, die mit einer Solebohrung Ende der 1980er Jahre begann. Als die Bohrung in 900 Metern Tiefe Erfolg hatte, dauerte es noch einige Jahre, bis der Bau des Thermalbades angegangen wurde. Finanziell trägt es sich bis heute nicht selbst.

»Die Stadt steht zu ihrer Therme«

»In Spitzenzeiten, mussten wir 1,2 Millionen Euro Defizit jährlich ausgleichen«, sagte Burkhard Deppe gestern. Das sei in den vergangenen Jahren besser geworden – auch dank des Engagements von Christiane Seemer und ihrem 40-köpfigen Team. »Die Stadt steht trotz dieser Kosten zu ihrer Therme, heute und in Zukunft«, sagte Deppe. Er kündigte weitere Investitionen an.

25 Jahre Driburg-Therme

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Foto: Marius Thöne
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Matthias Goeken sagte, die Entscheidung zum Bau der Therme sei seinerzeit richtig gewesen. Sie sei eine gute Ergänzung zum Kurbetrieb und den Bad Driburger Kliniken.

Die Solequelle, die 200 Meter vom Bad entfernt liegt, sei ein »heimischer Bodenschatz«. Ähnlich sah es auch Landrat Friedhelm Spieker, der die Therme im größten Privatbad Deutschlands immer wieder für private Auszeiten nutzt.

Fünf-Sterne-Zertifizierung für Driburg-Therme

Aus Beuren in der Nähe von Stuttgart war Erich Hartmann nach Bad Driburg gekommen. Er war bis 2015 Bürgermeister der Kleinstadt und damit gleichzeitig Geschäftsführer der dortigen Panorama-Therme (600.000 Besucher jährlich). Er überreichte in seiner Eigenschaft als Vize-Präsident des Deutschen Sauna-Bundes eine Fünf-Sterne-Zertifizierung an die Driburg-Therme.

Deren Saunaanlage gehört damit zu den besten in Nordrhein-Westfalen. Hartmann berichtete, dass der Prüfer, der die Saunalandschaft unter die Lupe genommen habe, begeistert gewesen sei. Er habe sich vier Stunden in Bad Driburg aufgehalten.

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