Optikermeister alarmiert Feuerwehr – kein Personenschaden Schwelbrand in Geschäftshaus

Bad Driburg (WB). Für Aufregung hat in der Bad Driburger Innenstadt ein Schwelbrand gesorgt. Vermutlich bei Dacharbeiten war die Wandverkleidung zwischen zwei Gebäuden am Hellweg entzündet worden.

Von Jürgen Köster
In den mit Eternitplatten verkleideten Wänden zwischen den beiden Wohn- und Geschäftshäusern ist der Schwelbrand entstanden.
In den mit Eternitplatten verkleideten Wänden zwischen den beiden Wohn- und Geschäftshäusern ist der Schwelbrand entstanden. Foto: Jürgen Köster

»Es hat schon mächtig geraucht«, berichtet Uwe Cyrkel dem WESTFALEN-BLATT. Der Optikermeister war in seiner Werkstatt am Arbeiten, als plötzlich aus der Wand Rauch gekommen sei. Er habe zunächst versucht, hinter die Verkleidung blicken zu können. Das sei ihm aber nicht gelungen. Daraufhin habe er wegen der zunehmenden Rauchentwicklung die Feuerwehr alarmiert.

Diese rückte mit den Löschzügen Bad Driburg und Herste an. Rettungsdienst und Notarzt waren ebenfalls vor Ort. Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte alarmiert worden. Der Qualm trat aus dem Bereich zwischen zwei Wohn- und Geschäftshäusern hervor. Anwohner und Geschäftsleute hatten die Räumlichkeiten verlassen.

Erst als die Feuerwehr vor seiner Wohnung geklopft habe, habe er bemerkt, was los sei«, berichtete Heinz Steinbach (85). Er habe Fernsehen geschaut. Seine Türklingel sei defekt.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, habe es an mehreren Stellen des Gebäudes gequalmt. Zunächst sei nicht zuzuordnen gewesen, wo der Ausgangspunkt für den Schwelbrand gelegen habe. Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden.

Der Notarzt war vorsorglich gerufen worden, weil die Feuerwehrmänner unter Atemschutz arbeiten mussten und die Temperaturen schon im Schatten bei mehr als 30 Grad lagen.

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