Leiter der Vlothoer weiterführenden Schulen ziehen Zwischenbilanz – Anmeldewochen stehen bevor
Distanzunterricht wird Schulalltag

Vlotho (WB) -

Je länger der Lockdown dauert, desto mehr wird an den Vlothoer Schulen der Distanzunterricht zum Alltag. Die technischen Probleme mit IServe zum Start nach den Winterferien sind behoben. Zeit für die Schulleiter von Weser-Gymnasium (WGV) und Weser-Sekundarschule (WSV), Guido Höltke und Barbara Herbeck, einmal Zwischenbilanz zu ziehen.

Mittwoch, 27.01.2021, 17:20 Uhr aktualisiert: 28.01.2021, 10:00 Uhr
WSV-Schulleiterin Barbara Herbeck und WGV-Schulleiter Guido Höltke ziehen nach dem Start des Distanzunterrichts eine Zwischenbilanz. Für Schüler und Lehrer wird diese neue Form allmählich zum Alltag. Bewährt hat sich die ausreichende Ausstattung der Klassen mit den iPads. Foto: Joachim Burek

 

„IServe hat gleich in den ersten Tagen nach Ferienende gut auf die Überlastungsprobleme reagiert und Kapazitäten erweitert“, lobt Guido Höltke das für die Online-Schulplattform verantwortliche Unternehmen. Zudem habe man von Seiten der Schule Entlastung dadurch geschaffen, dass das Kollegium die Aufgaben für den nächsten Tag bereits am Vorabend eingestellt habe und die Schüler angehalten worden seien, die Aufgaben herunterzuladen und nicht in IServe zu bearbeiten, ergänzt Barbara Herbeck.

Distanzunterricht im Alltag:„Je öfter die Schüler diese Form des Unterrichts einüben, desto sicherer gehen sie mit den Medien wie den iPads oder der Schulplattform um“, bilanziert die WSV-Schulleiterin ihre Erfahrungen der letzten Wochen. Einig ist sie sich mit WGV-Schulleiter Höltke, dass sich der Einsatz der Tafelfunktion des iPads bei den Video-Unterrichtsstunden besonders bewährt hat. Höltke: „Man kann unter anderem vorbereitete Folien hochladen, um zu präsentieren oder die Korrektur von Aufgaben anschaulich machen oder Aufgaben live – wie sonst an der Tafel – anschreiben.“

Darüber hinaus nutzten Kollegen die Plattform inzwischen wie selbstverständlich zur Beratung von Schülern oder zum Austausch untereinander. Barbara Herbeck: „So haben wir beispielsweise einen Best-Practice-Ordner für Online-Unterrichtsmaterialien eingerichtet.“

Insgesamt sei der Distanzunterricht für alle eine große Herausforderung. Besonders für Kollegen mit kleinen Kindern, für die diese Form zum Teil Nachtschichten erforderlich mache, räumten die Schulleiter ein.

Klausuren/Klassenarbeiten: Noch offen ist nach Aussage beider Schulleiter, wie es nach dem 14. Februar mit Klausuren und Klassenarbeiten weiter geht. „Nur in der Q1 und Q2 mussten sie bisher geschrieben werden, in den anderen Stufen wurden alle restliche Arbeiten des ersten Halbjahres abgesagt. Nun warten wir auf die Mitteilung aus dem Ministerium, wie es im zweiten Halbjahr weitergeht“, erklärt Guido Höltke.

Praktika: In der Schwebe sei derzeit auch noch der Fortgang bei der im Lehrplan vorgesehenen Berufsorientierung. „Die vor Ostern terminierten Praktika unserer Neuner sind noch nicht abgesagt“, stellte Barbara Herbeck fest. Am WGV dagegen fällt das Betriebspraktikum der Neuner, das nach den Osterferien stattfinden sollte, aus. Höltke: Die vor den Sommerferien vorgesehene Praktikumsphase in der Q1 haben wir bisher allerdings noch mit eingeplant.“

 

Anmeldewochen: Nach der erfolgreich verlaufenen Online-Elternberatung für die angehenden Fünftklässler bereiten sich beide Schulen nun auf die Anmeldewochen vom 15. bis 26. Februar vor. Diese laufen an WGV und WSV nur mit Voranmeldung, Terminvereinbarung ab 4. Februar.

WSV: telefonisch unter 05733/880040 oder info@weser-sekundarschule.de. Detailinfos auf der Homepage www-weser-sekundarschule.de.

WGV: Anmeldung vorrangig elektronisch über das Modul auf der Homepage oder telefonisch unter 05733/96330. Detailinfos auf www.weser-gymnasium.de.

Mitzubringen ist an beiden Schulen: Impfbuch, Familienstammbuch (Geburtsurkunde), Halbjahreszeugnis der 4. Klasse, Anmeldescheine, Kompetenzbeurteilungen, das ausgefüllte Anmeldeformular und die Datenschutzerklärung.

Die Formulare können von den Homepages der jeweiligen Schulen heruntergeladen und zuhause ausgefüllt werden. Falls möglich, wird darum gebeten, zusätzlich zu den Originalen je eine Kopie der Unterlagen mitzubringen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7787094?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198393%2F2514631%2F
Bewusst eine Eskalation vermeiden
Besetzer im Wald am Steinhausener Weg sitzen in den Baumkronen auf Paletten. Einige Bäume sollten bis zum 28. Februar (danach gilt ein allgemeines Fällverbot) für die Laibach-Verlegung entfernt werden. Die Firma Storck verzichtet jetzt bewusst auf eine zeitnahe Räumung, um eine Eskalation zu vermeiden.
Nachrichten-Ticker