Kampf gegen Corona-Virus: Das Vlothoer Seniorenpflegeheim der Tegeler-Gruppe hat erste Aktion abgeschlossen
Alle Senioren im „Fährhof“ geimpft

Vlotho (WB). -

Gute Nachrichten aus dem „Fährhof“ in Vlotho: In dem Seniorenpflegeheim Fährhof, das direkt an der Weser liegt, sind Ende Dezember sämtliche Bewohner geimpft worden. Das hat die Tegeler-Gruppe als Träger der Einrichtung jetzt mitgeteilt.

Freitag, 08.01.2021, 16:40 Uhr
Im Seniorenpflegeheim „Fährhof“ an der Weser in Vlotho leben zahlreiche Senioren aus der Region. Foto: tegeler Gruppe

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Diese erste Impfung sei von einem ortsansässigen Arzt zusammen mit dessen Team in der Einrichtung durchgeführt worden. Auch die in der Pflege beschäftigten Mitarbeiter seien nun mehrheitlich durch den im Dezember zugelassenen Impfstoff der Firma Biontech vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus geschützt, heißt es in dem Bericht weiter.

Kurz vor dem Jahreswechsel, am 29. Dezember, war es soweit: Das medizinische Team sei in die Einrichtung an der Weser gekommen. Bis alle Personen vollständig geimpft waren, seien mehr als fünf Stunden vergangen, so der Bericht. Im Fährhof in Vlotho leben viele Seniorinnen und Senioren aus der Region.

Die gesamte Aktion sei sehr positiv verlaufen und die Injektionen seien von allen gut vertragen worden, sodass die zweite Impfung hoffentlich auch bald stattfinden könne, sobald die erforderlichen Impfdosen zur Verfügung stünden. Damit sei der Fährhof eine der ersten Pflegeeinrichtungen in der Region und sogar in ganz NRW, in der alle Bewohner noch im Dezember eine Impfung erhielten.

Die Einrichtungsleiterin des Fährhofs, Andreea Tegeler, und das gesamte Team zeigten sich zufrieden. Man sei sehr dankbar und froh, dass die Einrichtung so zügig die benötigten Impfdosen erhalten habe. „Wir können nun noch positiver in die Zukunft blicken“, sagte Andreea Tegeler. „Die schwächsten Menschen in der Gesellschaft zu schützen, hat erst einmal die höchste Priorität.“

Bei älteren Menschen seien im Falle einer Virusinfektion schwere Krankheitsverläufe sehr viel häufiger beobachtet worden als bei jüngeren Corona-Patienten. Natürlich lasse diese Impfung die Hoffnung vieler Angehöriger wachsen, die Eltern und Großeltern bald wieder in die Arme schließen zu dürfen. Doch bis es soweit sei, müsse sich die Situation noch weiter bessern, heißt es weiter.

Zudem stehe die notwendige zweite Impfung noch aus. Andreea Tegeler zeigte sich optimistisch, dass sich Bewohner und Angehörige bald wieder nah sein dürfen. Sie selbst sei in den letzten Monaten sehr darauf bedacht, die Gesundheit und Sicherheit aller Bewohnerinnen und Bewohner des Fährhofs zu gewährleisten.

Die Schutzmaßnahmen des Hauses genügten den höchsten Ansprüchen, da Sicherheit zu jeder Zeit aller höchste Priorität habe. Um Besucheranfragen besser organisieren zu können, werde es in den nächsten Tagen eine Möglichkeit zur Online-Anmeldung geben, kündigte das Fährhof-Team an. Auf diesem Weg könnten Angehörige ab sofort eine Besuchszeit buchen. So könnten die Besuchszeiten im Fährhof unkompliziert vereinbart werden.

Zur Impfaktion erklärt Andreea Tegeler weiter, dass die Bewohnerinnen und Bewohner sorgfältig aufgeklärt worden seien. Die ganze Aktion sei im Vorfeld gut organisiert worden. Die Kommunikation mit der Ärztekammer und die notwendigen Voruntersuchungen seien reibungslos verlaufen. Zudem, so betont Tegeler, werden iemand überrumpelt oder zur Impfung gezwungen. „Jeder Mensch muss selber entscheiden. Man kann nur an die Vernunft und Mitverantwortung gegenüber den Mitmenschen appellieren“, erklärt die Einrichtungsleiterin optimistisch. Außerdem müsse dringend gewährleistet werden, dass überall genügend Impfstoff zur Verfügung gestellt werde.

Der Bedarf sei zurzeit noch höher als die Nachfrage. Dies werde sich in den nächsten Monaten hoffentlich ändern, so Tegeler.

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