Vlotho-Marketing will Kurparkgestaltung ins Stadtentwicklungskonzept einbetten
Landschaftsgarten mit viel Potenzial

Vlotho (WB). Für die Vlothoer Jogger und Walker ist das weitläufige Wegenetz des Valdorfer Kurparks eine ideale Laufstrecke. Auch junge Familien mit kleinen Kindern trifft man häufig auf dem Spielplatz am ehemaligen Haus des Gastes. „Doch über den Namen ‚Kurpark‘, der mittlerweile eher ein Landschaftsgarten ist, könnte man sich unter Beteiligung der Bürger einmal Gedanken machen“, stellte Christiane Stute, Geschäftsführerin von Vlotho-Marketing, fest.

Freitag, 10.07.2020, 10:00 Uhr
Christiane Stute (Vlotho-Marketing) hat die Unterhaltungsmaßnahmen im Kurpark sowie Ideen für ein Neugestaltungskonzept vorgestellt. Die Linnenbeeke spielt dabei eine zentrale Rolle. Foto: Joachim Burek

Anlass war ihr Zwischenbericht im Rat über laufende Pflegemaßnahmen auf dem Gelände und über Möglichkeiten der Neugestaltung. Diese könnten in die Planungen für ein kommendes Stadtentwicklungskonzept miteingebettet werden, erläuterte sie.

In ihrem Bericht gab Christiane Stute zunächst einen Überblick über bereits erfolgte und geplante Unterhaltungsmaßnahmen.

Brückensanierung

„Zahlreiche Brücken im Park haben der routinemäßigen Überprüfung nicht standgehalten“, berichtete sie. Zwei seien komplett abgebaut worden, andere – zum Beispiel die am Haus des Gastes – vorerst gesperrt worden. Dort müsse saniert werden. Der Arbeitsauftrag für die Erneuerung der Brücke am Boules-Platz sei bereits in Arbeit. Außerdem müssten zahlreiche kleinere Stege instand gesetzt werden. Stute: „Bei vielen fehlen die Handläufe“.

Wegegestaltung

Abgearbeitet worden sei auch die Aufbereitung der Wege am Spielplatz, die gemulcht worden seien, unter anderem um auch wieder die Zuwegung zur Toilettenanlage am Haus des Gastes zu ermöglichen. Zudem hätten weitere Wege eine wassergebundene Decke bekommen. Auf der Aufgabenliste stünden außerdem das Ersetzen baufälliger Laternen und die Ersatzpflanzung für die Eschen, die nicht mehr zu retten gewesen seien und gefällt werden mussten.

Gestaltungsideen

„Dennoch bleibt weiterhin viel tun. Ideen für die Attraktivitätssteigerung gibt es noch einige, die beispielsweise im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes auf den Weg gebracht werden können. Zuvor muss aber die Machbarkeit unter anderem mit der Politik, dem Naturschutz und dem Kreis abgeklärt werden“, weiß die Marketing-Geschäftsführerin. Neben der Vereinheitlichung der Beschilderung, der Erneuerung von Bänken und Abfalleimern zur Verbesserung des Erscheinungsbildes könne sie sich zum Thema Natur und Holz die Einrichtung eines Holzlehrpfades vorstellen. Dort könnten zum Beispiel Holzinstrumente aufgebaut werden, die Eltern und Kinder beim Spaziergang ausprobieren können. Darüber hinaus biete sich an, die Linnenbeeke als sehr abwechslungsreiches Gewässer zum Beispiel über die Einrichtung von Foto-Points besser in Szene zu setzen. „Wir sind da für viele Ideen und Anregungen offen“, erklärte Christiane Stute schließlich.

 

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