Stadtwerke und Freibadförderverein sehen erfolgreichen Start in die Freibadsaison
Schwimmer haben sich umgewöhnt

Vlotho (WB). Das hat eine Weile gedauert: Das Personal im Waldfreibad Valdorf konnte am 21. Juni endlich Badegäste zur neuen Saison begrüßen. „Viele Vlothoerinnen und Vlothoer aber auch auswärtige Gäste hatten darauf gewartet“, teilen die Betreiber von den Stadtwerken mit. „Mit einem fast ausschließlich positiven Feedback von unseren Badegästen konnten wir den Saisonstart unter den Corona-Schutzmaßnahmen erleben,“ so Stadtwerke-Geschäftsführer Bernd Adam.

Dienstag, 07.07.2020, 14:08 Uhr aktualisiert: 07.07.2020, 16:00 Uhr
Das Wasser wird im Waldfreibad Valdorf auf angenehme 24 Grad aufgeheizt. Foto: Heike Pabst

„Kritik und Unstimmigkeiten gab es eigentlich nur an der Durchführung der Registrierung unserer Badegäste“, teilt Adam weiter mit.

Um die Corona-Schutzmaßnahmen in der Vlothoer „Batze“ durchführen zu können, habe ein umfassender Hygieneplan mit der Gesundheitsbehörde abgestimmt werden müssen. Dieser Plan beinhaltet auch, dass sich keine Gruppen oder lange Warteschlangen bilden dürfen. „Deshalb ist es nicht möglich, vor Ort die Registrierungsbögen, die man auf der Homepage der Stadtwerke herunterladen kann, auszufüllen, sondern sie müssen ausgefüllt mitgebracht werden“, begründen die Stadtwerke das Verfahren. Mittlerweile hätten die Schwimmer aber Verständnis dafür entwickelt und sich an die Besonderheit gewöhnt.

Kinderbecken ist offen

Weiteren Grund zur Freude hat Badleiterin Kathrin Schwager: „Wir haben grünes Licht bekommen und dürfen das Planschbecken, die Rutsche und die Sprunganlage wieder in Betrieb nehmen.“ Dies war zunächst aufgrund der Pandemie behördlich verboten worden. Dennoch gilt auch im Nicht-Schwimmerbereich, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen einzuhalten ist.

Weil die Besucherzahl auf 350 Personen beschränkt ist, gibt es auf der Internetseite der Stadtwerke Vlotho zurzeit einen „Live-Ticker“, der anzeigt, wie viele Leute gerade schon im Freibad sind.

Kein Beachvolleyball

Das Beachvolleyballfeld bleibt für diese Saison allerdings geschlossen. Mindestabstand zu Gegnern, Spielpartnern und zum Netz, das Verbot von Abklatschen und Umarmungen und die Hygienevorschriften wie die Desinfektion des Balls nach jedem Spielerwechsel und das Händewaschen vor Spielbeginn sind kaum verlässlich einzuhalten.

„Wirklicher Spaß kann unter diesen Bedingungen kaum entstehen. In der Verantwortung als Betreiber des Volleyballfeldes und für den Gesundheitsschutz der Badnutzer haben wir diese Entscheidung schweren Herzens getroffen“, sagt der Vorsitzende des Fördervereins Ralf Nolte.

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