Freibad: Entscheidung über Öffnungstermin steht noch aus – Pflegearbeiten laufen
„Wir warten auf den Startschuss“

Vlotho/Kalletal (WB). Sportliche Bahnen beim Frühschwimmen ziehen oder einfach nur Badefreuden genießen: Die Fangegemeinde des Valdorfer Waldfreibads wird sich noch einige Zeit gedulden müssen, bis es soweit ist. Voraussichtlich wird es Mitte bis Ende Juni werden, bevor die Badesaison im Waldfreibad eröffnet werden kann. Da sind sich die Verantwortlichen des Freibadfördervereins sowie Bürgermeister Rocco Wilken und Stadtwerkechef Bernd Adam einig.

Dienstag, 12.05.2020, 12:00 Uhr
Die Ehrenamtlichen des Freibadfördervereins um Vorsitzenden Ralf Nolte (links) und Siegfried Finne haben bis zu einem möglichen Saisonstart noch alle Hände voll zu tun. Beckenreinigung und das Hochfahren der Technik werden nach der Festlegung des Eröffnungstermin noch einige Zeit im Anspruch nehmen Foto: Joachim Burek

„Wir werden noch in dieser Woche mit den Gesprächen und Beratungen über ein Konzept für die Freibaderöffnung mitsamt der notwendigen Hygiene- und Abstandsregelungen beginnen. Erst wenn die Anforderungen des Landes bekannt sind und unsere Modalitäten stehen, können wir einen konkreten Eröffnungstermin nennen“, erklärte am Montag Bürgermeister Rocco Wilken auf Anfrage. Dabei werde man in enger Abstimmung mit den Ehrenamtlichen und den zuständigen Wartungsfirmen vorgehen, ergänzte Bernd Adam. Hintergrund ist die vor wenigen Tagen erfolgte Entscheidung des Landes NRW, das Freibäder nach dem Corona-Lockdown nun ab dem 20. Mai wieder öffnen dürfen.

„Wir warten dringend auf diesen Startschuss von Stadt und Stadtwerken. Haben wir einen konkreten Eröffnungstermin, können wir mit der Reinigung der Becken, der Wasseraufbereitung und dem Hochfahren der Technik beginnen“, stellte der Vorsitzende der Freibadfördervereins, Ralf Nolte, im Gespräch mir dieser Zeitung fest.

Maßnahmen wie Wasser ablassen, die Beckenreinigung und Behandlung der Beckenwände mit Algenschutz, das Einlassen des neuen Wassers und das Beheizen auf 24 Grad Wassertemperatur gäben allein aus technischer Sicht den zeitlichen Fahrplan vor. Auch müsse noch das mobile Blockheizkraftwerk, das derzeit im WGV stehe, wieder im Freibad installiert werden, erläuterte Nolte.

Hygiene- und Nutzungskonzept erstellen

Unabdingbar vor einer Wiedereröffnung sei für den Förderverein die Erstellung des Hygiene- und Nutzungskonzepts unter den Bedingungen der Corona-Krise. „Da sind derzeit noch viele Fragen offen und Rahmenbedingungen ungeklärt. Eintrittsregelung, Verweildauer der Badegäste im Freibad, Regelung der Nutzung des Kinder- und Babybeckens sind nur einige Stichpunkte, die dieses Konzept festlegen muss“, sagte der Vereinsvorsitzende.

Derweil sind die Arbeiten auf dem übrigen Freibadgelände bereits gut vorangeschritten. Die Helferteams um Beiratsmitglied Siegfried Finne sind in den vergangenen Wochen schon sehr fleißig gewesen. „Gerade erst sind etwa vier Tonnen Mutterboden angeliefert worden“, berichtete Finne, der fast täglich auf dem Freibadgelände präsent ist. „Mit dem Boden haben wir nach dem Einbau des neuen Zauns am Babybecken Erdausgleichsarbeiten vorgenommen und Löcher auf der Liegewiese aufgefüllt“, so Siegfried Finne. Auch bei der Rasen- und Beetpflege, der Instandhaltung der Bänke und der Dachrinnenreinigung der Gebäude sei man gut vorangekommen, bilanzierte er.

Freibad Hohenhausen

Im Freibad in Hohenhausen peilen die Verantwortlichen von Freibadverein und Gemeinde ebenfalls einen Eröffnungstermin Mitte Juni an. „Wichtig ist, dass wir bald vom Land die Anforderungsmodalitäten für eine Wiedereröffnung bekommen, um ein Konzept zu erstellen“, erklärte Bürgermeister Mario Hecker. In 14 Tagen etwa würden die Fliesenarbeiten an allen Becken beendet sein, so dass dann das Befüllen beginnen könne. Auch der bisher zu steile Aufgang zur Wasserrutsche am Nichtschwimmerbecken sei inzwischen durch eine kinderfreundliche Variante für eine Investitionssumme von 10.300 Euro ersetzt worden, informierte Hecker über den Stand der Vorbereitungen.

 

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