Frank Casper singt am 8. Februar für „The Voice of Germany“ in Hamburg vor
Daumen drücken für das große Casting

Vlotho (WB). Die extravaganten Designer-Schuhe mit goldfarbenen Blüten und glitzernden Schnürbändern liegen griffbereit im Karton, neue Plakate und Flyer sind in Auftrag gegeben – jetzt fiebert Frank Casper seinem großen Auftritt beim Casting für die Pro7-Show „The Voice of Germany“ entgegen.

Mittwoch, 05.02.2020, 08:00 Uhr aktualisiert: 05.02.2020, 08:24 Uhr
Der Traum geht weiter: Frank Casper aus Vlotho singt für das Pro7-Format „The Voice of Germany“ in Hamburg vor. Um die Jury auf sich aufmerksam zu machen, hat er ein neues Plakat drucken lassen. Darauf ist ein weiterer Wunsch des Sängers zu lesen: im großen Finale ein Duett mit Michael Bublé zu singen. Foto: Sonja Töbing

Am Samstag, 8. Februar, möchte der Vlothoer, dessen Auftritt mit Michael Bublé Ende Oktober in Hannover hohe Wellen der Begeisterung schlug , mit seiner Stimme die Jury im Renaissance Hotel Hamburg überzeugen. „Bei dieser Show dabei zu sein, war schon immer mein großer Traum“, sagt der 55-Jährige. Und wenn es um seine Träume geht, gibt er bekanntlich alles.

„Wenn ich für etwas brenne, dann ziehe ich mein Ding durch“, betont Frank Casper und lacht. Diese unwiderstehliche Mischung aus Begeisterungsfähigkeit, Ehrgeiz und unerschütterlichem Optimismus zeichnet den Vlothoer aus und macht ihn zu einem Original – vielleicht genau das, was die Macher von „The Voice of Germany“ suchen.

Einladung zum Casting

„Nach meinem Auftritt mit Michael Bublé habe ich das dabei gedrehte Video an die Macher der Casting-Show geschickt. Kurze Zeit später bekam ich die Einladung für das Scouting in Hamburg“, erzählt der Hobby-Sänger, der gemeinsam mit seiner Frau Svetlana Hoffmann und Reinhard Berg als Band „Go Ahead“ auftritt.

Am kommenden Samstag geht es für Frank Casper und seine Frau früh morgens los – um 11 Uhr ist der Auftritt in Hamburg. „Erst müssen sich 25 Kandidaten vor zwei Musikredakteuren präsentieren und a cappella singen. Natürlich werde ich ,New York, New York‘ singen, meinen Song mit Michael Bublé“, sagt Frank Casper. Auch den Klassiker „Feelin‘ good“ möchte er zum Besten geben. „Und dann singe ich noch ,Can you feel the love tonight‘, das sorgt für Gänsehaut“, ist der 55-Jährige überzeugt.

Franks großer Traum

Wenn sein Auftritt bei den Redakteuren gut ankomme, gebe es noch eine Playback-Runde. „Eventuell besteht dann sogar die Möglichkeit, dass Svetlana mich auf dem Klavier begleitet.“ Ihrem Mann vor Ort die Daumen drücken möchte sie auf jeden Fall: „Es war immer schon Franks großer Traum, bei diesem Fernseh-Format mitzumachen. Nach dem Casting werden wir uns einen schönen Abend in Hamburg machen.“

Wenn das Scouting, das auch in anderen großen Städten stattfindet, vorbei ist, heißt es für Frank Casper sechs Wochen lang warten. „Vielleicht bekomme ich tatsächlich eine Einladung für die erste Show, das wäre Wahnsinn“, betont der Vlothoer. Zum Auftritt in Hamburg nimmt er ein neues Plakat mit, auf dem in großen Buchstaben steht: „Frank Casper singt bei The Voice of Germany mit Michael Bublé im Finale“. „Das wäre ein weiterer Traum: Dass, sollte ich tatsächlich im Finale landen, Michael mit mir ein Duett singt.“ Ein ähnlich gestaltetes Plakat habe ihm schließlich auch in der Tui-Arena Glück gebracht.

Sein Favorit ist Samu Haber

Sollte er in den Live-Shows auftreten dürfen, wäre Samu Haber sein Favorit als Mentor. „Falls er dann noch dabei sein sollte. Ich spreche auch Finnisch, das wäre perfekt“, sagt Frank Casper.

Übrigens habe sich auch das Management von Michael Bublé via Facebook-Messenger bei ihm gemeldet, um ihm für das Casting Glück zu wünschen: „Und das bei 7,8 Millionen Followern, das ist schon ein tolles Gefühl.“ Jetzt heißt es Daumen drücken für den Auftritt am 8. Februar in Hamburg. Und wer weiß? Vielleicht wird schon bald ein Vlothoer die neue „Voice of Germany“.

 

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