Grüne Liste und Anwohner warten auf weitere 200 Meter Geh- und Radweg in Exter
Lückenschluss gefordert

Vlotho (WB/gis). Vor fünf Jahren stellte die Grüne Liste Vlotho (GLV) einen Fraktionsantrag, um entlang der Detmolder Straße die letzte Rad- und Gehweg-Lücke Exters zu schließen. Am Dienstagnachmittag wiesen nun Anlieger und GLV-Mitglieder auf das noch immer fehlende Stück Verkehrssicherheit für die schwachen Verkehrsteilnehmer hin.

Freitag, 08.11.2019, 15:04 Uhr aktualisiert: 08.11.2019, 16:00 Uhr
GLV-Mitglieder und Anwohner mit Thomas Kahre und Gordon Gröne fordern den letzten Lückenschluss. Tjark (4), Alex (10) und Thea (2) benötigen Sicherheit. Foto: Gisela Schwarze

Es reicht vom Kreisel B 611 bis zur Einmündung Mowenbusch. Dem GLV-Antrag war vor fünf Jahren einstimmig vom Rat zugestimmt worden. »Bei anfänglichen Nachfragen beim Landesbetrieb Straße.NRW erhielten wir ständig die Auskunft, das fehlende Stück Rad- und Gehweg werde gebaut, wenn die gesamte umfassende Maßnahme an der Detmolder Straße beendet sei«, blickte der GLV-Fraktionsvorsitzende August-Wilhelm König auf den Verlauf der intensiven Bemühungen zurück.

»Lebensgefährlich ist die Situation hier. Die Grundschulkinder haben keine Berechtigung, mit dem Schulbus zu fahren, und müssen zu Fuß ohne Gehweg neben der stark befahrenen Detmolder Straße laufen«, beklagte sich der Anlieger und Landwirt Thomas Kahre. Auch Gordon Gröne, der mit seiner Familie im alten Pfarrhof an der Detmolder Straße 216 wohnt, monierte die gefahrvolle Verkehrssituation: »Meine beiden Kinder würden gern mit den neu zugezogenen Kindern im Nachbarhaus spielen, doch der Weg nach dort ist einfach zu gefährlich.«

200 Meter fehlen noch

In der gegenwärtigen Situation könnten Radler nicht sicher von Exter nach Bad Oeynhausen gelangen, stellten die Anlieger und GLV-Mitglieder bedauernd fest. Auch ein sicherer Weg vom Dorf aus zum beliebten Begegnungsort Windmühle fehle bisher ohne den geforderten Rad- und Gehweg.

Eigentumsprobleme in Bezug auf Grundstücke wegen der Anlage eines Rad- und Gehwegs gebe es nicht, so August-Wilhelm König: »Der Landesbetrieb Straßen.NRW ist bereits seit Jahren Eigentümer der nötigen Flächen.« Exters letzter Lückenschluss im Rad- und Fußwegenetz müsse nun endlich nach fünf Jahren kommen. »Es handelt sich um etwa 200 Meter, die Fußgängern und Radlern Sicherheit gewährleisten«, forderte August-Wilhelm König endlich Taten.

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