Kalletal hat sich erfolgreich um Projektteilnahme beworben
Modellkommune für Nachhaltigkeit

Kalletal (WB). Kalletal ist auf dem Weg zu einer »global nachhaltigen Kommune«. Die Gemeinde hat sich erfolgreich um die Teilnahme an einem mit Bundesmitteln geförderten Projekt beworben. Als Modellkommune erhält Kalletal nun eine kostenfreie, professionelle Begleitung und Beratung bei der Entwicklung einer kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie.

Samstag, 01.06.2019, 06:00 Uhr
Bürgermeister Mario Hecker mit Architektin Ute Seidemann (links) und Ewa Hermann, Fachbereichsleiterin Planen und Bauen, die den Wettbewerbsbeitrag für die Gemeinde erarbeitet haben.

Der Gemeinderat hatte einstimmig den Beschluss gefasst, sich für eine Teilnahme an dem mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützten Projekt »Global Nachhaltige Kommune NRW« zu beteiligen. Ziel dieses Projektes ist es, dass sich die Gemeinden im Sinne der 2030-Agenda im Rahmen ihrer Möglichkeiten für eine globale nachhaltige Entwicklung einsetzen.

»Energieautarkes Gewerbegebiet«

Die Gemeinde Kalletal ist seit einiger Zeit zum Beispiel über den Klimapakt Lippe und die Klimakampagne OWL in Nachhaltigkeitsthemen aktiv und bewirbt sich gemeinsam mit der kurz vor der Zertifizierung stehenden Grundschule in Hohenhausen zur »Fairtrade School« um den Titel »Fairtrade Town«. Außerdem verweist der Bürgermeister auf die aktuellen Anstrengungen, die Energieversorgung für das Gewerbegebiet Echternhagen vor Ort sicherzustellen, indem man dort ein »energieautarkes Gewerbegebiet« schaffen wolle.

Als Modellkommune erhalte die Gemeinde Kalletal nun die Chance, »ihre Visionen und konkreten Zielsetzungen für eine nachhaltige Entwicklung« mit der 2030-Agenda in Einklang zu bringen und eigene kommunale Nachhaltigkeitsstrategien zu erarbeiten. Damit werde die Gemeinde einen konkreten Beitrag zur Umsetzung dieser Agenda und zu einer nachhaltigen und integrierten Gemeindeentwicklung leisten, die »soziale, ökologische und entwicklungspolitische Zielsetzungen mitein­ander verbinde. Der Bürgermeister verweist darauf, dass Nachhaltigkeitsstrategien mittlerweile wichtige Voraussetzungen für erfolgreiche Bewerbungen um Fördergelder seien.

Landesweit hatten sich 29 Kommunen um eine Teilnahme am Projekt »Global Nachhaltige Kommune NRW« beworben. Der Projektbeirat hatte daraus 15 Projektteilnehmer ausgewählt.

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