Bürgerbahnhofsverein spendet 1500 Euro für neues DLRG-Rettungsboot
Zum Abschied noch eine gute Tat

Vlotho (WB).Der leer stehende Vlothoer Bahnhof ist an einen Investor verkauft. Damit ist für den Bürgerbahnhofsverein der Zweck weg, der sich bei seiner Gründung 2013 die Rettung des Bahnhofs auf seine Fahnen geschrieben hatte.  »Ab dem 1. Mai befindet sich der Verein in der Liquidation. Das Geld von unserem Vereinskonto bekommt laut Satzung der Heimatverein. Da wir gut gewirtschaftet haben, wollten wir zum Abschluss noch etwas Gutes tun und die Anschaffung des neuen DLRG-Rettungsbootes unterstützen«, erklärte Vereinsvorsitzende Sabine Harthun.

Sonntag, 07.04.2019, 11:00 Uhr
Torge Lüdkemeier, Sabine Harthun und Jan Knoop überreichen den symbolischen Scheck an Ingo Wierczoch, Jens Bögeholz und Volker Munko (von links).

Gemeinsam mit den Vereinskollegen Torge Lüdkemeier und Jan Knoop überreichte sie am Freitag einen symbolischen Scheck über 1500 Euro an die Vertreter der Vlothoer DLRG-Ortsgruppe. »Wir freuen uns riesig über diesen warmen Geldsegen, den wir für die Anschaffung des Rettungsbootes dringend gebrauchen können«, sagte der Vorsitzende der Ortsgruppe, Jens Bögeholz. Gemeinsam Ingo Wierczoch und Volker Munko nahm er den Scheck entgegen.

Rettungsboot kostet 47.000 Euro

Insgesamt 47.000 Euro kostet die Anschaffung des neuen Rettungsbootes samt Trailer. Außerdem müssen zusätzlich eine Abdeckplane, ein Echolot und neue TÜV-geprüfte Schwimmwesten angeschafft werden, erläuterte Bögeholz. »Daher ist uns jede Spende für diesen Zweck willkommen«, sagte er.

Weitere Unterstützer für Crowd-Funding gesucht

Zusätzlich hat die DLRG-Ortsgruppe vor zwei Wochen noch eine Crowd-Funding-Aktion zur Finanzierung des Rettungsbootes gestartet. Bögeholz: »Die Resonanz ist gut, wir haben in dieser Zeit bereits etwa 100 Unterstützer registriert.« Wichtig sei, damit die Aktion zum Erfolg führe, dass bis zum 18. Juni mindestens 5000 Euro bei dieser Crowd-Funding-Aktion erreicht seien. Natürlich dürfte die Summe gerne überschritten sein. Das neue Boot soll unter anderem an der Wache in Borlefzen und auf der Weser eingesetzt werden.

 

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