Elektromobilität: Stadtwerke bauen das Service-Netz in Vlotho aus – mit Video
Neue Ladesäulen für E-Fahrzeuge

Vlotho (WB). Wer in der Weserstadt mit einem Elektrofahrzeug unterwegs ist, dem stehen nun weitere Aufladestationen zur Verfügung. Stadtwerke-Geschäftsführer Bernd Adam und Bürgermeister Rocco Wilken haben jetzt drei weitere Ladesäulen für E-Fahrzeuge offiziell in Betrieb genommen.

Mittwoch, 06.03.2019, 12:17 Uhr aktualisiert: 06.03.2019, 13:02 Uhr
Bürgermeister Rocco Wilken und Bernd Adam (Stadtwerke, rechts) nehmen die E-Ladesäule am Rathaus in Betrieb. Foto: Joachim Burek

»Bei der Unterstützung der Elektromobilität und der Schaffung der dafür notwendigen Infrastruktur sind wir in Vlotho auf einem guten Weg«, sagte Wilken bei der Vorstellung einer der drei neuen Ladepunkte vor dem Vlothoer Rathaus. Die beiden anderen neuen Standorte für die 22 Kilowatt-Säulen sind am Europa-Eck in Uffeln und an der Autobahnkirche in Exter.

Fördermittel von Land und Bund

Finanziert haben die Stadtwerke die jeweils etwa 10.000 Euro teuren Säulen (inklusive Installation) mithilfe von Fördergeldern der Landes- und der Bundesregierung, die eine solche Investition zu fast 100 Prozent unterstützen. »Voraussetzung für die Förderung ist aber, dass hier Öko-Strom geladen wird, was in Vlotho mit dem ›VlothoStromKlima‹ der Fall ist«, sagte Stadtwerke-Geschäftsführer Bernd Adam.

Mit der Inbetriebnahme dieser neuen Stationen können die Fahrer von E-Fahrzeugen in Vlotho inzwischen vier öffentliche Lademöglichkeiten nutzen. »Unsere Ladesäule am Sommerfelder Platz in der Innenstadt hat vor etwa zwei Jahren den Anfang gemacht«, berichtete Adam.

Die Stadtwerke planten darüber hinaus den weiteren Ausbau des Netzes, unter anderem an der Weser-Sekundarschule und auch der Standort Weser-Gymnasium sei in der Überlegung. Adam: »Außerdem fehlt uns noch eine Lade-Station in Valdorf.

Kostenfrei »Stromer« aufladen

Im Rahmen des Stadtwerke-Services können die E-Mobilisten ihren Fahrzeuge nun an insgesamt acht Ladepunkten kostenfrei aufladen, denn jede Säule ist mit zwei Typ2-Anschlüssen (22 kW) ausgestattet, die mit allen E-Fahrzeugen kompatibel sind. »Dass eine Stadtwerke-Säule direkt am Rathaus zu finden ist, kommt uns sehr entgegen«, erklärte Bürgermeister Wilken.

Das Stadtverwaltungsteam nutze für die Auswärtstermine häufig das Elektrofahrzeug, das die Stadtwerke gegen Kostenerstattung zur Verfügung stellten. Nun könne das Elektro-Auto direkt am Rathaus wieder aufgeladen werden, sagte er.

 

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