Fachausschuss in Vlotho fasst Grundsatzbeschlusse zur Umgestaltung Lange Straße wird barrierefrei

Vlotho (WB). Der Grundsatzbeschluss zur barrierefreien Umgestaltung der oberen Langen Straße ist gefasst: Der Stadtentwicklungs-Ausschuss hat am Mittwochabend bei einer Gegenstimme den aktuellen Planungen zugestimmt. Die bereits in Aussicht gestellten Fördermittel sollen noch in diesem Jahr beantragt werden. Die Details der Umgestaltung werden im Januar im Fachausschuss der Vlothoer Wirtschaftsbetriebe abgestimmt. In den Beratungen wird es dann auch um die Lage der Stellplätze, um Bäume, Bänke und Absperrpfosten gehen.

Von Jürgen Gebhard
Mit der barrierefreien Umgestaltung der oberen Langen Straße sollen Hochbeete und Verschwenkungen der Fahrbahn beseitigt werden. Auch das Pflaster wird ausgetauscht.
Mit der barrierefreien Umgestaltung der oberen Langen Straße sollen Hochbeete und Verschwenkungen der Fahrbahn beseitigt werden. Auch das Pflaster wird ausgetauscht. Foto: Jürgen Gebhard

Hohe Förderung

Die jetzige verkehrsberuhigte Lange Straße war mit der Stadtsanierung Ende der siebziger Jahre geschaffen worden. Mit der nun anstehenden Umgestaltung soll die Barrierefreiheit für Fußgänger, speziell für Senioren sowie für Seh- und Gehbehinderte hergestellt werden.

Aus einem Förderprogramm wird das mit 60 Prozent bezuschusst. Die kalkulierten Ausbaukosten belaufen sich auf insgesamt 523.000 Euro. Eine finanzielle Beteiligung der Anlieger nach dem Kommunalabgabengesetz erfolgt nicht.

Klare Abgrenzungen

Das neue Konzept sieht klare Abgrenzungen der Bereiche Fahren, Parken und Fußgänger vor. Hochbeete und Verschwenkungen werden weitestgehend beseitigt. Vorhandene Plastersteine werden ausgetauscht. In der Mitte wird eine drei Meter breite, grau gepflasterte Fahrspur erstellt. Der übrige Bereich soll einheitlich rot gepflastert werden. Ein einseitiger Sicherheitsstreifen mit strukturierter Oberfläche (»taktiler Streifen«) soll den Taststöcken sehbehinderter Passanten Orientierung bieten. Von den 30 Fahrzeugstellplätzen bleiben 27 erhalten. Neu hinzu kommen werden 15 Abstellbügel für jeweils zwei Fahrräder.

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