Schweres Gerät fährt in der Straße Am Ellernberg in Vlotho auf Spezialkran bei Brückenbau im Einsatz

Vlotho (WB). »Das ist Millimeterarbeit gewesen.« Thomas Bürth, zuständiger Ingenieur der Vlothoer Wirtschaftsbetriebe, ist erleichtert. Die Rahmenkonstruktion für die neue Brücke am Ellernberg steht seit Mittwochvormittag, nachdem Montageteams mit Hilfe von schwerem Gerät ihre Arbeit getan hatten.

Von Joachim Burek
Etwa 32 Tonnen wiegt jedes der beiden Brückenrahmen-Bauteile, die der 200-Tonnen-Kran auf die neue Sohle des Bauwerks am Forellenbach setzte.
Etwa 32 Tonnen wiegt jedes der beiden Brückenrahmen-Bauteile, die der 200-Tonnen-Kran auf die neue Sohle des Bauwerks am Forellenbach setzte. Foto: Joachim Burek

Die Vorbereitungen für den Einbau der zwei Rahmenbauteile für das neue Bauwerk über den Forellenbach hatten schon um Mitternacht begonnen. Da waren die beiden Transporter einer Lingener Schwertransportfirma mit den jeweils 32 Tonnen schweren Bauteilen in Vlotho eingetroffen.

Millimeterarbeit notwendig

Um 8.30 Uhr, nachdem auch der georderte 200-Tonnen-Kran startklar war, ging das Team der beauftragten Mindener Fachfirma ans Werk. Aufgabe war, die beiden Brückenbauteile aus Beton auf die neugegossene Auflagersohle zu setzen. Bevor der erste Betonklotz aber in die Höhe gezogen werden konnte, gab es noch eine kleine Verzögerung. »Um die exakte Lastenverteilung am Haken des Krans sicherzustellen, haben die Fachleute des Teams aus Minden noch die ursprüngliche Tragekonstruktion leicht verändern müssen«, erläuterte Bürth. Dann war es soweit: Das erste Bauteil schwebte aus luftiger Höhe über der Sohle ein und wurde von den Bauleuten in Millimeterarbeit an die richtige Stelle gesetzt. Um 11 Uhr saß schließlich auch der zweite Brückenrahmen an seinem Platz. Im Anschluss wurden beide Teile per Flaschenzug und Montageeisen miteinander verbunden.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.