Vlothos Bürgermeister spricht mit Schulleitung – Rat diskutiert über Zuständigkeiten Streit um Klassenauflösung

Vlotho (WB). In den vier siebten Klassen des Weser-Gymnasiums gibt es große Unterschiede und Probleme beim Lern- und Sozialverhalten. Die Klassenverbände sollten deshalb aufgelöst und zum neuen Schuljahr neu gemischt werden. Kurz vor den Ferien hat der Bürgermeister in der Schule vorgesprochen. Nun bleibt erst einmal alles beim Alten.

Von Jürgen Gebhard
Die vier siebten Klassen des Weser-Gymnasiums werden vorerst nicht aufgelöst und neu zusammengesetzt.
Die vier siebten Klassen des Weser-Gymnasiums werden vorerst nicht aufgelöst und neu zusammengesetzt. Foto: Jürgen Gebhard

»Pädagogisch nicht tragbare Strukturen«

Die Stadt habe nicht interveniert, antwortete Bürgermeister Rocco Wilken in der Einwohnerfragestunde des Rates. Eine Mutter hatte auf ihr Gespräch mit dem WGV-Schulleiter verwiesen: Der habe versichert, dass es »pädagogisch nicht tragbar« sei, die Klassenstrukturen wie bisher weiterzuführen.

»Nicht aufgehoben, nur aufgeschoben«

Am Mittwoch seien die Eltern dann jedoch überraschend darüber informiert worden, dass die Klassen nun doch wie bisher weitergeführt würden. Die Mutter wollte wissen: Ist es richtig, dass die Stadt Vlotho interveniert hat, damit die Schule die bei Eltern umstrittene Entscheidung wieder rückgängig macht?

Die nicht zuständige Stadtverwaltung habe vermitteln wollen, sagte Wilken: »Das ist gelungen. Es ist nicht aufgehoben, nur aufgeschoben.« Die Kommunikation der Schulleitung sei nicht transparent gewesen, fasste Wilken als ein Ergebnis des Gesprächs im Gymnasium zusammen. Das WGV werde die Veränderung der Klassenverbände für das nächste halbe Jahr aussetzen und gemeinsam mit allen Beteiligten nach einer Lösung suchen.

D en ausführlichen Bericht mit Kommentar lesen Sie am Wochenende, 15./16. Juli, im WESTFALEN-BLATT, Lokalausgabe Vlotho.

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