Rabea Funk veröffentlicht ihr zweites Werk „Das Urknäuel – Gottes Liebe ist so wunderbar ... bunt“
Söhne illustrieren neues Kinderbuch

Spenge (WB) -

Schon von Weitem springt das knallrote Herz auf dem schwarzen Einband ins Auge. „Das Urknäuel – Gottes Liebe ist so wunderbar ... bunt“ lautet der Titel ihres zweiten Kinderbuchs, für das sich die Hobby-Autorin Rabea Funk Hilfe in der eigenen Familie gesucht hat. Die Illustration des Bilderbuchs haben Funks Söhne Josia (8) und Noah (6) übernommen.

Mittwoch, 03.02.2021, 05:35 Uhr aktualisiert: 03.02.2021, 10:04 Uhr
Ein echtes Gemeinschaftswerk! Rabea Funk hat „Das Urknäuel – Gottes Liebe ist so wunderbar ...bunt!“ geschrieben. Das Illustrieren haben ihre Söhne Noah (6) und Josia (8) übernommen. Foto: Daniela Dembert

Entstanden ist das Werk vor etwa einem Jahr, erhältlich ist es seit Kurzem in allen stationären und Online- Buchhandlungen.

Viele übereinander gekritzelte Kringel bilden das „Urknäuel“, eine Vokabel aus der Pädagogik, die zusammen mit dem „Urkreuz“ erste malerische Methoden von Kleinkindern beschreibt. Die Begriffe sind der gelernten Erzieherin seit ihrer Berufsausbildung geläufig. „Die Assoziation des Urknäuls als Bild für die Entstehung der Welt war einfach sofort da. Ich habe gedacht: selbst in der frühkindlichen Malentwicklung kann man die Schöpfung erkennen“, erzählt die zweifache Mutter.

Mit kurzen Sätzen und bunten Bildern erzählt Rabea Funk von der Entstehung der Welt. Regie führt – selbstverständlich – Gott, der sich als experimentierfreudiger Schöpfer selbst von seinen Kreationen begeistern lässt. Stets ein gütiges Auge auf die Menschen werfend, steht er ihnen sogar als sie „schlimmen Quatsch machen“ bei.

„Ich wollte aufzeigen, wie Gott uns liebt – auf verschiedene, bunte Weise, nicht schwarz weiß. Deshalb hat er auch die Welt und die Menschen bunt geschaffen.“

Josia und Noah malen leidenschaftlich gern. „Allerdings nicht immer genau das, was ich zu dem Zeitpunkt gern von ihnen gehabt hätte“, räumt Funk lachend ein. „Ganz nach ihrem eigenen Sinn“ haben die beiden ihre Vorstellungen von dem, was ihnen ihre Mutter vorgelesen hat, mit Pastellölkreiden in leuchtenden Farben auf schwarzes Tonpapier gebracht. Durch die Malereien ihrer Kinder, die genau genommen dem Urknäuel-Stadium entwachsen sind, spricht die Bardüttingdorfer Autorin der kindlichen Kunst einen besonderen Stellenwert zu. Ebenso minimalistisch wie ausdrucksstark sind die 19 Zeichnungen und wollen von Kindern und deren Vorlesern erforscht werden.

Gefragt nach seinem persönlichen Lieblingsbild muss Noah ein wenig überlegen, entscheidet sich dann für eine Zeichnung von großen und kleinen, alten und jungen Menschen. Dass es sich hier um das Gemälde ihres jüngeren Sohnes handelt, ist für Rabea Funk eindeutig: „Noahs Figuren haben alle drei Finger, die von Josia haben fünf.“

Ein drittes Buch hat die 32-Jährige bereits in Arbeit. Voraussichtlich im Frühjahr wird das von der befreundeten Tätowiererin Inga Haferstroh illustrierte „Sturmvogel“ erscheinen, das ebenso wie die Vorgängerbücher einen pädagogischen Hintergrund haben wird. „Das sind immer Themen, die mich selbst gerade beschäftigen“, sagt sie. Den passenden Herausgeber hatte Funk bereits mit ihrem Erstlingswerk „Scrulla: Ich kann anders!“ gefunden: Papierfresserchens MTM-Verlag.

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