Letzter Essay der „Zauber-Reihe“ von Jochen Schleef erschienen
Vision einer friedvollen Gesellschaft

Spenge (WB/(dd). „Gestalten – den Zauber hin zur friedvollen Nachhaltigkeit“ lautet der Titel des letzten Essays der „Zauber“-Reihe von Jochen Schleef, in der sich der Autor mit tragfähigen Zukunftsvisionen für die globalisierte Welt befasst.

Montag, 21.09.2020, 05:00 Uhr
Jochen Schleef hat seinen dritten Essay über die Möglichkeiten zum Wandel der Gesellschaft hin zu einem nachhaltigen und friedlichen Miteinander veröffentlicht. Foto: Daniela Dembert

In seinem neuesten Büchlein beschäftigt Schleef sich mit dem Gestalten einer friedvollen Gesellschaft, in der jeder Mensch seinen Platz hat und als wichtiges Glied am gemeinschaftlichen Wohlbefinden mitwirkt.

Junge Generation

Nachdem die beiden literarischen Vorgänger den inneren Frieden als Grundstein für den universellen Frieden in der Welt sowie Dankbarkeit und Demut als Ursprung von Zufriedenheit behandeln, will Schleef im dritten Teil Mut zum solidarischen, uneigennützigen Handeln machen. „Ich versuche, vor allem die junge Generation anzusprechen, die die Möglichkeit des Gestaltens der eigenen Zukunft hat“, so der Autor.

Auf 29 Seiten formuliert der in Groß-Aschen, Spenge und Enger zur Schule gegangene Diplom-Kaufmann einen Appell an Zivilcourage und an das Verständnis als Kollektiv, allerdings nicht als sozialistisches Schaffensmodell, sondern vielmehr aus einer friedvollen Religiosität heraus. Selbige sieht der Autor neben Bildung in ethischer wie wissenschaftlicher Hinsicht und dem Bewusstsein des Potentials der Gesellschaft im Verbund unzähliger Individuen mit eigenen Stärken und Talenten als eine der drei Säulen zur Gestaltung menschlichen Miteinanders und einer nachhaltigen Zukunft.

Wohlstand

„Was ist Gewinn? Was ist Wohlstand? Wie instabil unser Wirtschaftssystem ist, zeigt die Corona-Krise sehr deutlich. Also wodurch, bitteschön, zeichnet sich dann der Gewinn unserer Gesellschaft aus, wenn nicht durch unsere Solidarität und gesellschaftliches Miteinander?!“, argumentiert der 56-Jährige.

Den Stein des Anstoßes zum universellen Umdenken sollte die Pandemie geliefert haben. Jetzt sei ein Haltungswechsel gefragt. „Wir leben in dieser Gesellschaft in einem Wohlstand, der auf Kosten anderer geht. Immer mit der Argumentation: Das haben wir uns verdient.“ Dabei will Jochen Schleef keineswegs den mahnenden Zeigefinger erheben, sondern Mut machen: „Wir sind doch schon auf dem Weg“, erklärt er zuversichtlich. Erhältlich ist das Buch in jedem stationären und im Online-Buchhandel.

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