Deckenbeläge an vielen Stellen beschädigt – Planungen für kommende Jahre laufen Spenge investiert 350.000 Euro in Straßen

Spenge (WB). 350.000 Euro kann die Stadt Spenge in diesem Jahr ausgeben, um ihre Straßen zu unterhalten. Vor allem die Straßendecken hätten an vielen Stellen gelitten, berichtete Jens Nickolaus. Der Ingenieur in der Abteilung Stadtentwicklung, Infrastruktur und Bauen bei der Stadt Spenge stellte den Mitgliedern des Betriebs- und Verkehrsinfrastrukturausschusses die Straßen vor, die in diesem Jahr erneuert werden sollen.

Von Christina Bode
Auf 770 Metern soll die Stockstraße in Lenzinghausen saniert werden. Die Fahrbahndecke ist stark beschädigt.
Auf 770 Metern soll die Stockstraße in Lenzinghausen saniert werden. Die Fahrbahndecke ist stark beschädigt. Foto: Bode

Der Kiensiek in Bardüttingdorf sei auf einem etwa 600 Meter langen Stück zwischen In der Mark und Düttingdorfer Straße stark beschädigt. „Teilweise haben Baumwurzeln Brüche in der Straßendecke verursacht“, sagte er. Auch die Stockstraße in Lenzinghausen, der Lohbrink in Spenge, der Rolinghof in Wallenbrück und das Kreuzfeld in Bardüttingdorf seien stark beschädigt. Auf der Nordstraße, die auch gern von Zweiradfahrern genutzt werde, würde sich das Deckenmaterial ablösen. Die Straße sei vor etwa 30 Jahren saniert worden und leide durch die Dauerbeschattung der Bäume.

Sanierung im Sommer

Die Ausschussmitglieder stimmten zu, die Arbeiten ausschreiben zu lassen. Nickolaus plant, die Arbeiten nach den Osterferien vergeben zu können, so dass noch vor dem Sommer mit der Sanierung begonnen werden kann. Voraussetzung für die Sanierung sei immer eine ausreichend vorhandene und erhaltenswerte Grundsubstanz, sagte Nickolaus. In Teilbereichen könne es passieren, dass eine Verstärkung eingebaut werden müsse.

Sabrina Held, Leiterin der Abteilung Stadtentwicklung, Infrastruktur und Bauen, stellte auch die groben Planungen für die kommenden Jahre vor. „Die Sanierung der Jahnstraße planen wir für das kommende Jahr. Zuerst muss hier die Kanalisierung erneuert werden“, sagte sie.

Planung für 2022

Für 2022 stünden die Straßen rund um den Blücherplatz auf dem Plan, die bei einer Umgestaltung des Platzes unter dem Bauverkehr leiden könnten. „2023 und 24 werden wir den Blick dann wieder in die Ortsteile werfen. Dort gibt es einige Straßen mit Sanierungsbedarf“, so Held.

Von den Ausschussmitgliedern wurden der Eggeweg, das Hohe Feld mit der Zuwegung zum Friedhof Wallenbrück sowie die Biermannstraße vorgeschlagen. Für Letztere sei eine Sanierung im Rahmen des ISEK geplant, erklärte Held. Die anderen Straßen wolle sie in die perspektivische Planung mitnehmen.

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