Club-Mitglieder aus Enger und Spenge bieten vielfältiges Programm
Hobby-Fotografen suchen Verstärkung

Enger/Spenge  (WB). Der Blick für das Motiv und den richtigen Moment ist ihnen allen zu eigen. Hinzu kommt eine gehörige Portion Experimentierfreude und Neugier. Jetzt suchen die Mitglieder des Fotoclubs Enger-Spenge nach Gleichgesinnten, die ihre Leidenschaft für die Fotografie teilen.

Samstag, 01.02.2020, 16:02 Uhr aktualisiert: 01.02.2020, 16:50 Uhr
Thorsten Ruwwe, Evelyn Götz, Spenges Bürgermeister Bernd Dumcke, Mark Büsching, Uwe Schimmelpfennig und Konrad Sährig (von links) posieren mit einigen Werken des Fotoclubs im eigenen kleinen Studio an der Taubenstraße. Foto: Daniela Dembert

Opulente Landschaftsbilder, detailscharfe Nahaufnahmen von Insekten, Blumen und Motiven urbanen Lebens zieren die Wände der Räume im Obergeschoss der Apotheke in Westerenger. Hier trifft sich der Fotoclub alle 14 Tage mittwochs um 19.30 Uhr und unterhält im Nebenraum ein kleines Studio. „In den kalten Monaten sind wir hier, im Sommer treffen wir uns an der Liesbergmühle“, informiert der Vereinsvorsitzende Thorsten Ruwwe.

Austausch und Inspiration

Jeweils ein Mitglied fungiert bei den Vereinsabenden als „Pate“ und kümmert sich um die thematische Gestaltung. „Das kann ganz unterschiedlich aussehen. Theoretisches wie Bildbearbeitung oder Kontraste, das Vorstellen eines interessanten Fotografen, eine bestimmte Motivreihe oder auch ein Vortrag über eine eigene Fotoreise kann auf dem Programm stehen“, zählt Ruwwe auf.

Egal, ob Unterwasser-, Architektur-, Porträt-, Landschafts- oder Makroaufnahmen von Insekten – jede dieser Richtungen ist im Fotoclub vertreten, obwohl der Verein nur 15 Mitglieder zählt.

Hilfestellung geben

„Im Lauf der Jahre springt immer mal jemand ab – sei es wegen Umzugs oder veränderter Lebenssituation“, sagt Ruwwe. Willkommen, versichert Stellvertreter Uwe Schimmelpfennig, sei grundsätzlich jeder, der Spaß am Fotografieren habe. „Dabei geht es nicht um eine ausgeklügelte, teure Technik oder fundierte Vorkenntnisse. Wer mitmachen möchte, sollte Begeisterung und Zeit mitbringen“, sagt Ruwwe.

„Wir geben gerne Hilfestellung und beraten“, ergänzt Schimmelpfennig. Denn das Feld der Fotografie sei viel zu facettenreich, um sich in jedem Bereich umfassend auszukennen. Innerhalb des Vereins seien die Interessen so unterschiedlich gelagert, dass ein Austausch immer fruchtbar sei. Manchmal ergäben sich aus Fragestellungen auch Ideen für Vorträge und Workshops. Erst kürzlich habe der Club eine Anfrage zu einem Workshop von einer größeren Firma mit vielen fotobegeisterten Mitarbeitern bekommen.

Ausflüge bei Nacht

Gegenseitige Inspiration und einen Perspektivwechsel geben sich die Hobbyfotografen außerdem bei Ausflügen, die gelegentlich auch nachts stattfinden. Ausstellungen, beispielsweise in der Engeraner Volksbankfiliale, gestaltet der Fotoclub ebenfalls in regelmäßigem Turnus.

Am 29. Februar geht es nach Köln. „Wer gern in Gesellschaft fotografiert, kann sich uns anschließen“, lädt Schimmelpfennig ein. Informationen über die Vereinstreffen und den anstehenden Ausflug gibt es via E-Mail an kontakt@fotoclub-enger-spenge.de.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7230637?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198393%2F2514632%2F
Früherer NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement tot
Wolfgang Clement starb am Sonntagmorgen in Bonn. Foto: dpa
Nachrichten-Ticker