Nele Sophie Wilmking (21) aus Spenge unterstützt Martin Buschmann im EU-Parlament - mit Video
Tierschutz und Politik hautnah

Brüssel/Spenge (WB). Als Nele Sophie Wilmking 2017 in die Partei Mensch Umwelt Tierschutz eintrat, ahnte sie noch nicht, dass sie ihr politischer Weg einmal ins EU-Parlament führen würde. Heute geht die 21-Jährige aus Spenge (Kreis Herford) dort regelmäßig ein und aus, um den Abgeordneten Martin Buschmann bei seiner Arbeit zu unterstützen.

Freitag, 06.12.2019, 08:01 Uhr aktualisiert: 06.12.2019, 10:04 Uhr
Nele Sophie Wilmking aus Spenge nimmt an Sitzungen teil, kümmert sich um die Pressearbeit und betreut Besuchergruppen. Foto: Sara Mattana

Als lokale Assistentin reist die Jura-Studentin nun von einem Termin zum nächsten, und das Parlament in Brüssel ist ihr mittlerweile bestens vertraut. »Hier bin ich nah dran und bekomme direkt mit, wie die Arbeit der Abgeordneten abläuft. Man kommt mit sehr vielfältigen Themen in Kontakt und hört aus erster Hand von Problemen, die einem vorher noch gar nicht bewusst waren«, sagt Nele Sophie Wilmking, die auch innerhalb der Partei einige Ämter übernommen hat.

So ist sie neben ihrem Studium an der Universität Bielefeld im NRW-Landesverband der Tierschutzpartei als stellvertretende Schriftführerin und als jugendpolitische Sprecherin tätig, leitet die Regionalgruppe in der Stadt Bielefeld und ist Bundesvorsitzende der Jugendorganisation GUTun.

»Ich setze mich schon lange für den Tierschutz ein und kann die Arbeit im Parlament jetzt auch mit meinem Studium verknüpfen. Hier kann ich miterleben, was im Studium nur theoretisch angerissen wird«, sagt die 21-Jährige.

Als Assistentin ist sie Ansprechpartnerin für juristische Beratung, die sich um die Pressearbeit ebenso kümmert wie um alle Social-Media-Kanäle, die Dokumentation der Parlamentsarbeit, die Organisation von Kampagnen und die Begleitung von Besuchergruppen.

Mittlerweile ist für Nele Sophie Wilmking aus dem Thema Tierschutz also weit mehr als nur ein Hobby geworden. »Ich ernähre mich vegan und kaufe keine Pelz- und Lederwaren. Auch bei der Kosmetik achte ich darauf, dass sie vegan und tierversuchsfrei ist«, sagt die junge Frau, die sich ehrenamtlich im Tierheim in Melle (Landkreis Osnabrück) engagiert. »Bei der politischen Arbeit im Parlament merkt man natürlich, dass sich viele unserer Vorstellungen nicht von jetzt auf gleich umsetzen lassen. Man muss ständig Kompromisse machen«, sagt sie. Obwohl dies manchmal ernüchternd ist, freut sie sich, sich auf politischer Ebene für Tierschutz einsetzen zu können.

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