Politiker besichtigen Bauprojekte an öffentlichen Gebäuden
Fachausschuss auf Baustellentour

Spenge (WB). Die Sitzung des Ausschusses für Bau- und Immobilienmanagement führte die Mitglieder auf Besichtigungstour durch mehrere Bauprojekte. Erste Station war die Grundschule Spenge-Land in Lenzinghausen.

Donnerstag, 05.09.2019, 12:00 Uhr
Die erste Station der Besichtigungstour war die Grundschule Spenge-Land in Lenzinghausen. Hier sind zwei neue Räume für den offenen Ganztag (OGS) entstanden. Die Ausschussmitglieder fuhren von dort aus weiter, um sich über verschiedene andere Bauprojekte zu informieren. Foto: Daniela Dembert

Hier sind zwei neue Räume für den offenen Ganztag (OGS) entstanden. »Was wir hier sehen, finde ich vor allem in Hinblick auf den zeitlichen Rahmen beeindruckend«, sagte Hans-Jürgen Fischer (SPD). Start für den Aufbau auf das Bestandsgebäude war April, die Fertigstellung in den Sommerferien.

»Für uns bedeutet das eine ganz entscheidende Verbesserung, gerade nach einem Jahr Provisorium«, betonte Schulleiter Peter Bosky. Während des Unterrichts würden die neuen Räume außerdem für Differenzierungsangebote genutzt. 60 Prozent der Eltern seien mittlerweile auf ein Betreuungsangebot angewiesen. »Wir wollen Eltern keine Absagen erteilen müssen«, sagte Bürgermeister Bernd Dumcke. Diese Haltung habe die Verwaltung jüngst der Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen gegenüber als Begründung für diese Investition von 400.000 Euro vertreten.

Flüchtlingsunterkunft wird renoviert

An der Flüchtlingsunterkunft Am Bahnhof 11 sind die Renovierungsarbeiten indes noch im Gang. Für 100.000 Euro werden hier Anstriche vorgenommen, Fußböden erneuert, Bäder gefliest, Keramiken ausgetauscht, eine Sat-Anlage installiert und Dachfenster aus Holz ausgetauscht. 40 Zimmer umfasst die Immobilie. »Zu Spitzenzeiten haben hier 70 Menschen gewohnt. Da kommen wir hoffentlich nie wieder hin«, sagte Dumcke.

Froh sei man, eine derart große Immobilie in der Hinterhand zu haben, denn andere, derzeit noch von Asylbewerbern bewohnte Gebäude, seien abgängig, Umzüge für die nähere Zukunft geplant.

Werburg energetisch gedämmt

Gute Ergebnisse zeigen sich auch an der Werburg. Hier ist durch Mittel der Stadt, der Stiftung der Sparkasse, des LWL Museumsamts und des Werburg-Vereins die energetische Dämmung und der Einbau einer Heizungsanlage in die Scheune realisiert worden. Das Gebäude bietet Platz für Sonderausstellungen und museumspädagogische Arbeit. »Bei schlechtem Wetter und im Winter hatten wir bisher ein Platzproblem. Insbesondere, wenn ganze Schulklassen zu Besuch waren«, erklärte Dr. Werner Best, Vorsitzender des Werburg-Vereins.

Auch sei ein Chip-Schließsystem eingebaut worden. »Allerdings brauchen wir noch eine Alarmanlage. Spätestens Ende des Jahres, wenn die nächste Sonderausstellung mit Originalexponaten aufgebaut wird, muss ein System installiert sein.« Auch ein Windfang und eine an das Herrenhaus gekoppelte Videoüberwachung fehlen noch.

An der Grundschule Spenge/Hücker-Aschen ließen sich die Ausschussmitglieder den Stand der Dinge von der kommissarischen Schulleiterin Sandra Loos und Michael Matzker vom zuständigen Fachbereich erläutern.

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