Feuerwehr Spenge rettet Mann aus seiner Wohnung – leichte Rauchvergiftung
Essen auf dem Herd – dann eingeschlafen

Spenge (WB). Das Essen hatte ein Spenger am Samstag gegen 13.45 Uhr schon auf den Herd gestellt. Dann wollte er sich wohl kurz auf dem Sofa ausruhen, nickte aber ein. In der Küche brach ein Feuer aus. Nachbarn alarmierten die Feuerwehr.

Sonntag, 04.08.2019, 13:56 Uhr aktualisiert: 04.08.2019, 16:24 Uhr
Großeinsatz in der Straße Am Bahnhof nach einem Küchenbrand: Für den Löschvorgang werden die Schläuche ausgerollt. Foto: Feuerwehr Spenge

»Wir waren schnell vor Ort in der Straße Am Bahnhof und rückten mit zwei Trupps zur Brandstelle an – die einen über das Treppenhaus, die anderen mit einer Leiter über den Balkon«, sagte Spenges Feuerwehrchef Thomas Reschke am Sonntag auf Anfrage.

Feuerwehr öffnet Haustür

Die Gruppe, die über das Treppenhaus kam, war zuerst in der Wohnung, öffnete die Haustür und entdeckte dort einen Mann, der benommen wirkte. »Er hatte eine leichte Rauchvergiftung, wurde daher direkt aus der Wohnung gebracht und dem Rettungsdienst übergeben«, so Reschke.

Während ein Trupp sich über das Treppenhaus Zugang zur Wohnung verschaffte, rückte ein zweiter über den Balkon vor.

Während ein Trupp sich über das Treppenhaus Zugang zur Wohnung verschaffte, rückte ein zweiter über den Balkon vor. Foto: Feuerwehr Spenge

Das Feuer in der Küche war schnell mit Wasser gelöscht. Was auf dem Herd gebrutzelt hatte, ist nicht bekannt. Die Wohnung sei nicht in Mitleidenschaft gezogen worden, die Küche aber derzeit nicht nutzbar, erklärte der Feuerwehrchef.

Nach dem Ablöschen des Feuers wurden die Räume belüftet. Anschließend verschloss die Feuerwehr die Haustür wieder und übergab den Einsatzort an die Polizei.

Feuerwehr schnell vor Ort

Der Bewohner des Hauses hatte Glück im Unglück: »Das Feuer war noch in der Entstehungsphase und hatte sich noch nicht allzu weit ausgebreitet. Durch eine offene Balkontür war der Rauch von außen zu sehen. Aufmerksame Nachbarn alarmierten umgehend die Feuerwehr. So waren wir sehr schnell vor Ort«, zieht Thomas Reschke Bilanz.

Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort

Der Einsatz war nach gut einer Stunde beendet. Vor Ort waren die Wehrführung Spenge, der Löschzug Spenge-Mitte, die Löschgruppe Hücker-Aschen, der Löschzug Lenzinghausen, die Drehleiter aus Dreyen sowie der Rettungsdienst Spenge, ein Notarzt, der Kreisbrandmeister sowie die Polizei.

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