Ehemalige Trafostation am Spenger Katzenholz bietet nach Umbau Tieren Schutz
Fledermäuse willkommen

Spenge (WB/gge). Fledermäuse sollen in die ehemalige Trafostation von Weser Westfalen Energie (WWE) am Parkplatz im Katzenholz einziehen. Freiwillige Helfer haben das vier mal vier Meter große und 50 Meter hohe Gebäude nahe der Mühlenburg entsprechend umgerüstet. »Wir hoffen, dass die komfortable Sozialwohnung angenommen wird«, sagt Herwart Siebert, Geschäftsführer der Schutzgemeinschaf Deutscher Wald im Kreis Herford.

Dienstag, 02.07.2019, 12:00 Uhr
Paul Fubel (von links), Hans Janzen, Bodo Krebber und Herwart Siebert bauen die Ex-Trafostation zum Fledermaus-Domizil um. Grober Kies speichert Feuchtigkeit im Gebäude. Foto: Gerhard Hülsegge

Doris Bartelheimer, Umweltmanagerin der Stadt Spenge, ist da sehr zuversichtlich und stiftete den ehrenamtlichen Helfern Mineralwasser zur Abkühlung. Zwei Tage lang haben Herwart Siebert, Paul Fubel von der Forstbetriebsgemeinschaft Herford-West sowie Hans Janzen und Bodo Krebber von der Interessengemeinschaft (IG) Katzenholz trotz Hitze an dem neuen Fledermaus-Domizil gearbeitet.

Kleine Einflugschlitze

Fledermäuse lieben’s feucht und nicht zu kalt. Deshalb wird das Regenwasser über groben Kies ins Innere geleitet. Gedämmte Wände sorgen dafür, dass die Temperatur im Haus nicht unter null Grad Celsius sinkt. Über kleine Einflugschlitze in den Außenwänden können die Fledermäuse ihr Sommer- wie Winterquartier erreichen und sich an Hohlblocksteinen festhalten, um zu schlafen. WWE hat 1500 Euro zu dem Projekt  beigesteuert. Schüler der Regenbogen-Gesamtschule wollen das Haus noch künstlerisch aufwerten.

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