Mehrere hundert Haushalte in Lenzinghausen betroffen
Nach Rohrbruch kein Wasser

Spenge (WB). Schreck in der Morgenstunde: Mehrere hundert Haushalte im südlichen Stadtgebiet von Spenge haben am Mittwochvormittag für einige Stunden kein Wasser gehabt oder waren von erheblichen Druckschwankungen in den Leitungen betroffen.

Mittwoch, 03.04.2019, 17:17 Uhr aktualisiert: 03.04.2019, 17:20 Uhr
Zahlreiche Haushalte in Spenge-Lenzinghausen hatten am Mittwochmorgen für mehrere Stunden kein Wasser oder zu wenig Druck in der Leitung. Foto: Gerhard Hülsegge

Vermutlich während Bauarbeiten für die Erneuerung von Wasserleitungen kam es gegen 8 Uhr zu einem Rohrbruch. »Eine Zuleitung des Wasserbeschaffungsverbandes Kreis Herford-West zu unserer Übergabestation in Lenzinghausen wurde bei Arbeiten beschädigt. Betroffen ist eine Hauptversorgungsleitung«, sagte Kerstin Quelle von den Stadtwerken Herford, die zusätzlich zur Wasserlieferung im Stadtgebiet Herford und Hiddenhausen auch für die in Spenge verantwortlich sind.

Reparatur dauerte mehrere Stunden

Björn Pipa ist bei den Stadtwerken zuständig für die Bauaufsicht und hatte sich am Morgen gleich darum gekümmert, dass die Bürger nach dem Rohrbruch schnellstens wieder mit Wasser versorgt werden konnten. Wie viele Haushalte betroffen waren, konnte Pipa nicht sagen. »Es ist ein großes ländliches Gebiet im Bereich Lenzinghausen, da können wir keine Zahl nennen. Aber es werden wohl mehrere hundert gewesen sein.«

Die Stadtwerke Herford waren während der mehrstündigen Reparaturarbeiten bemüht, die Wasserversorgung im südlichen Stadtgebiet aufrecht zu erhalten. Pipa: »Wir haben Verbindungen zu einem anderen Netz schaffen können.« Allerdings hatten viele Haushalte Probleme, weil zu wenig Druck zur Verfügung gestanden hat.Die Reparaturen sollen noch bis Mittwochabend 22 Uhr andauern.

Leitungen werden ausgetauscht

Die Energie- und Wasserversorgung Bünde (EWB), die ebenfalls wie die Stadtwerke Herford Teile des Netzbetriebs betreut, wechselt in diesen Wochen mehrere Leitungsrohre in dem betroffenen Gebiet aus. »Wir haben in den letzten Jahren auf den 700 Metern vor der Übergabestation schon häufiger Beschädigungen gehabt«, sagte Karsten Klußmann, Leiter der Technik bei der EWB.

Ob jedoch im Zug der Erneuerungsarbeiten der Rohrbruch verursacht worden ist, konnte Klußmann nicht sagen. »Ein Rohrbruch ist nicht vorhersehbar und kann bei dem Alter der Rohre durchaus passieren.« In Spenge gibt es insgesamt im Versorgungssystem drei Übergabepunkte.

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