Fömses-Empfang mit vielen Ensembles – immer mehr AGs an allgemeinbildenden Schulen
Musikschule im Wandel

Enger/Spenge (WB). Den Wandel der Musikschule Enger-Spenge hin zu Kooperationen mit allgemeinbildenden Schulen hat der Jahresempfang des Fördervereins »Fömses« eindrucksvoll belegt. Die Hälfte der sechs Ensembles, die den Vormittag in Spenges Realschule gestalteten, waren Musikklassen.

Montag, 04.03.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 04.03.2019, 20:02 Uhr
Das Spenger Flötett setzt den Schlussakkord für den Fömses-Jahresempfang. Foto: Thomas Meyer

Die Streicherklasse des Widukind-Gymnasiums, die Bläserklasse der Gesamtschule und die Bläser-AGs der Grundschule Spenge- Land bewiesen, wie gut die Kompetenzbündelung zwischen Musiklehrern und Musikschullehrern funktioniert. »Waren es zu Beginn der Kooperation nur wenige Streicherklassen, gibt es mittlerweile Bläser-, Cello-, Chor-, Rhythmus und Tasten-Klassen«, sagte Musikschulleiter Karl-Heinz Hagencord. Damit habe sich das Bild einer Musikschule mit schwerpunktmäßigem Individual- und Privatunterricht grundlegend geändert. »Wenn die Klassen dann beendet sind, orientieren sich viele Schüler hin zu den sieben Fachbereichen der Musikschule.«

Nicht nur bloßer Geldgeber

Eröffnet wurde der Jahresempfang von der Streicherklasse des Widukind-Gymnasiums Enger mit David Brookers »Rondo«, gefolgt von der Bläserklasse der Regenbogen-Gesamtschule mit dem bläser-untypischen »We will rock you«. Vertrauter wurden die Klänge bei den »Streichhölzern« der Musikschule unter Leitung von Dimity Samaschkin-Lang und dem bei vielen Wettbewerben erfolgreichen Gitarrenensemble unter Leitung von Evgeny Sulgin. Die Bläser-AGs der Grundschule spielten einige Stücke ihres Leiters Rainer Petrasch und zum Abschluss ließ es das Spenger Flötett unter Leitung von Birgit Höke mit Samuel Scheidts »Cantus XXIII« noch einmal klassisch werden.

Zwischendurch übernahm Fömses-Vorsitzender Klaus Bockermann die Moderation und umriss kurz die wichtigsten Fakten: 140 Mitglieder zählt Fömses, 700 Schüler die Musikschule. Seit 30 Jahren gibt es den Förderverein, der sich nicht nur als bloßer Geldgeber versteht, sondern auch als Vermittlungsstelle für Interessierte auf der Suche nach dem passenden Angebot. Das, was die Ensembles ausmacht, könne Einzelunterricht nicht leisten: das Erleben von Musik in der Gruppe, das Erlernen von Sozialkompetenz. Insofern begrüßte auch Bockermann die Entwicklung der Musikschule.

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