Brigitte Gorges und Ricarda Kurschel für Nachfolge von Fißenebert im Gespräch
Frauen-Duo will Heimatverein führen

Spenge (WB/dd). Der Heimatverein ist für den Weg in die Zukunft gewappnet. Auf der Jahreshauptversammlung des 238 Mitglieder zählenden Vereins hat der Vorsitzende Wolf-Dieter Fißenebert am Donnerstagabend seine mögliche Nachfolge vorgestellt. Brigitte Gorges könne sich vorstellen, den Posten im Gespann mit ihrer Tochter Ricarda Kurschel zu übernehmen.

Sonntag, 03.03.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 03.03.2019, 12:40 Uhr
Ein weiteres Jahr wird der Heimatverein Spenge von diesem Vorstandsteam in bewährter Konstellation geleitet: Claus Schubert (stellvertretender Vorsitzender, v.l.n.r.), Wolf-Dieter Fißenebert (Vorsitzender), Anita Biermann (Kassiererin), Franz Thöle (Wanderwart), Ursula Glatzel (Schriftführerin), Walter Hollmann (Wanderwart) und Achim Linnenbrügger (2. Kassierer). Foto: Dembert

Gorges ist erst kürzlich zur Vorsitzenden des Gartenbauvereins gewählt worden und gab an: »In dieses Amt muss ich jetzt hineinwachsen und möchte mir in den kommenden Monaten gemeinsam mit meiner Tochter zunächst ein Bild von der Vorstandsarbeit im Heimatverein machen.«

Der derzeitige Vorsitzende betont: »Da die Planungen unserer Veranstaltungen auf viele Schultern verteilt sind, ist die Arbeit des Vorsitzenden mittlerweile überschaubar.« Eine gute Lösung sei gefunden worden, die beide Vereine vielleicht sogar ein wenig näher rücken ließe, findet Fißenebert. Ein Zusammenschluss sei allerdings nicht vorgesehen, betonte Gorges. Vereinszugehörigkeit sei auch eine Frage der Identität und eine sensible Angelegenheit.

Schon Vorstandserfahrung

Mit Ricarda Kurschel als mögliche Co-Vorsitzende mit Vorstandserfahrung aus dem Gartenbauverein hofft der Verein, auch jüngere Mitglieder begeistern zu können. Die 32-Jährige kann sich zusätzliche Familienveranstaltungen, wie kleinere Wanderungen und Aktionen im Nachmittags- und Wochenendbereich, vorstellen. »Wenn man in einer Gruppe unterwegs ist, macht das nicht nur mehr Spaß, es ist auch für Eltern entspannter, weil viel mehr Augen acht auf die Kleinen geben«, ist die Mutter zweier Kinder überzeugt.

Bei den Wahlen im kommenden Jahr möchte auch Anita Biermann ihr Amt als Kassiererin abgeben. Für die Nachfolge konnte Maria Janzen gewonnen werden. Der Jahresbericht 2018 macht deutlich: Nach wie vor wird gern gewandert. »Unsere Touren umfassen Strecken von 20 Kilometern. Die Busbegleitung ermöglicht aber auch die Wahl kürzerer Strecken. Das kommt sehr gut an«, berichtete Wanderwart Franz Thöle. Höhepunkt des vergangenen Jahres war die Viertagesfahrt nach Nürnberg. Sehr gut angenommen wurden die drei Stadtrundgänge mit Ebi Gröger sowie die Plattdeutsche Stunde in der Scheune des Werburg Ensembles.

Mehrere Ausflüge geplant

In diesem Jahr wird der Sintfeld-Höhenweg mit dem Flughafen Paderborn, der Wewelsburg und dem Pestfriedhof als interessante Stationen bewandert. Besichtigungen der Mitsubishi-Papiermühle und der Müllverbrennungsanlage in Bielefeld, der Bäckerei Hensel und des Kaiser-Wilhelm-Denkmals stehen außerdem auf dem Programm. Die Viertagesfahrt führt die Reisenden im September in den Harz.

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