Chefkoch Frank Andernacht übernimmt Hückeraner Lokal
Neuer Pächter in der Moor-Ranch

Spenge (WB/lb). Wechsel in der Moor-Ranch: Der Chefkoch Frank Andernacht pachtet das Restaurant am Hücker-Moor von Thorsten und Melanie Fleer.

Freitag, 01.03.2019, 06:00 Uhr
Handschlag zur Pacht: Frank Andernacht (rechts) übernimmt die Moor-Ranch von Melanie Fleer, die das ehemalige Seeschlösschen 2014 mit ihrem Mann übernommen hat. Foto: Lukas Brekenkamp

»Im Prinzip mache ich so weiter«, sagt er. »Ich setze küchentechnisch das um, was ich auch hierhin mitgebracht habe.« Dazu zählen etwa Steaks aus Frankreich, aber auch zum Teil klassische westfälische Gerichte, wie Frank Andernacht erklärt.

Seit 2016 mit Unterbrechung ist er nun schon Koch in der Moor-Ranch – und bleibt es auch in seiner neuen Rolle als Pächter. »Man ist auf mich zugekommen«, sagt er mit Blick auf die Frage, wie es zu der Pacht kam. Melanie und Thorsten Fleer haben das ehemalige Seeschlösschen 2014 übernommen, umfangreich renoviert und umgebaut. Entstanden ist daraus letztendlich die Moor-Ranch.

Thorsten Fleer leitet darüber hinaus einen Malerbetrieb. »Wir sind an dem Punkt angelangt, an dem eine der Varianten leiden würde – und das ist nicht nötig«, erklärt Fleer den Grund für die Abgabe der Moor-Ranch. »Ich kann die Ranch nebenbei nicht mehr stemmen. Das wird sonst einfach zu viel.«

»Ich weiß, was hier gehen kann.«

Der neue Pächter weist eine Menge Erfahrung auf: 35 Jahre steht er bereits in der Küche. »Mit 16 bin ich in die Lehre gegangen«, berichtet der heute 52-Jährige. »Ich habe schon vorher in einem ähnlichen Betrieb gearbeitet – ich weiß, was hier gehen kann.«

Neben dem Tagesgeschäft sind auch Feiern weiterhin in der Moor-Ranch möglich. Der Saal bietet Platz für bis zu 200 Gäste. Auch im Außenbereich gibt es genug Plätze mit Blick auf das größte Gewässer im Kreis Herford – bis zu 300 an der Zahl. Weitere 80 Plätze bietet das Restaurant, in der eigenen Sportsbar können 30 Gäste unterkommen.

»Die ein oder andere Veränderung bringe ich schon rein«, sagt Frank Andernacht. Etwa neue Gesichter und Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung. »Bekannte Gesichter bleiben aber auch«, betont er.

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